Sam Sunderland: Weltrekordversuch nach Defekt in Australien abgebrochen
Der zweifache Dakar-Sieger Sam Sunderland war seit dem 5. September auf der Jagd nach der schnellsten Erdumrundung per Motorrad. Überraschend musste er in Australien wegen eines Defekt aufgeben.
Wie
Nicht ganz unbestritten, weil Guinness World Records aus Sicherheitsgründen die Kategorie für transkontinentale Geschwindigkeitsrekorde auf öffentlichen Straßen kurz darauf schloss, weshalb die Zeit des Ehepaars Sanders bis heute als die offiziell eingetragene Guinness-Bestmarke gilt.
Diesen Rekord wollte Sunderland unterbieten. Er startete am 5. September in London und fuhr in zwei Tagen nach Istanbul. Von dort gings per Luftfracht nach Bangkok (Thailand) und dann weiter per Motorrad nach Kuala Lumpur (Malaysia). Nach einer weiteren Flugpassage nach Perth (Westaustralien) sollte der australische Kontinent durchquert werden.
Sollte, denn mitten im Outback von Zentralaustralien blieb Sunderland mit einem technischen Problem an seiner Triumph Tiger 1200 stehen, ein Vorserien-Motorrad des kommenden 2027er Jahrgangs. Sein Supportteam und auch herbeigerufene Mechaniker konnten das Problem innert 24 Stunden nicht beheben. Damit war es gelaufen, Sunderland musste einsehen, dass er diesen Rückstand nicht mehr würde aufholen können.
Selbstverständlich zieht ein Profi wie Sunderland nun nicht über das Motorrad her und sagt nur, dass das Motorrad einen Schaden erlitten hätte, der zu einem technischen Problem führte, das behoben werden musste.
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