Geiger startet in die Saison 2027: R9-Titel am Sonntag, R1-Test am Montag
Die große Meisterschafssause muss warten. Nachdem Dirk Geiger am Sonntag in Hockenheim den Titel der Euro Moto Supersport geholt hatte, ging es gleich ans Koffer packen.
Die Saison 2026 ist beendet und die Vorbereitungen für 2027 beginnen ohne Pause.
Am Rennsonntag des Euro Moto-Saisonfinales auf dem Hockenheimring krönte sich Dirk Geiger vom niederländischen Team Apreco zum Supersport Champion und erreichte damit eines seiner lang ersehnten Ziele. Die Meisterfeier musste allerdings noch warten. Denn für Geiger ging es am Montag gleich weiter im Programm.
Der Mannheimer bleibt wie geplant Teil des Teams Apreco. Allerdings steigt er ab sofort von der Yamaha R9 auf die Yamaha R1 und wird in der Superbike-Klasse an der Seite von Twan Smits antreten. Smits hatte in Hockenheim gefehlt, da er bei der Superbike-Weltmeisterschaft im italienischen Cremona unterwegs war. Der Wechsel auf ein Superbike ist alles andere als einfach. Deshalb ging die Arbeit für Geiger direkt am Montag nach dem Finale weiter.
Wer rastet, der rostet
Nur einen Tag nach dem Gewinn der Meisterschaft gegen seinen Ducati-Konkurrenten Daniel Blin, reist er gemeinsam mit seinem Team nach Spanien, um wichtige Kilometer auf der R1 zu sammeln. Auf dem Programm stehen Testtage im MotorLand Aragón und in Valencia. Allerdings noch auf einer abgespeckten Version des Superbikes. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eines: Fahrzeit. Geiger soll sich Schritt für Schritt an die deutlich leistungsstärkere R1 gewöhnen, während das Team gleichzeitig damit beginnt, das Motorrad an seinen Fahrstil und seine Anforderungen anzupassen.
Der Fokus liegt dabei auch auf der Möglichkeit, im November an den WorldSBK-Testtagen in Jerez teilzunehmen. «Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, direkt nach dem Saisonfinale auf die R1 steigen zu dürfen», versicherte er. «Für mich kann es gar nicht genug Fahrzeit geben. Jetzt geht es darum, das Motorrad Schritt für Schritt kennenzulernen, möglichst viele Kilometer zu sammeln und uns bestmöglich auf 2027 vorzubereiten.» Und irgendwie wird zwischendurch auch noch Zeit für eine Meisterfeier sein.
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