Speedway-EM Rzeszow: Kacper Woryna ringt unerschrockenen Janowski nieder
Im dritten Event zur Speedway-EM 2026 gab es mit Kacper Woryna in Rzeszow/Polen den dritten Sieger. Beim Showdown in Pardubitz ist Hochspannung mit mehreren Titelanwärtern garantiert.
Einen unterhaltsamen Abend bot das dritte Finalrennen der Speedway-Europameisterschaft in Rzeszow im Südosten Polens, nahe der ukrainischen Grenze. Kacper Woryna gab in den Vorläufen lediglich gegen Maciej Janowski und Jan Kvech Punkte ab und sicherte sich damit den direkten Finaleinzug. Den zweiten Platz nach den Vorläufen hatte Janowski inne, der zwar im letzten Durchgang nur einen Punkt schrieb, doch weder Andzejs Lebedevs noch Leon Madsen schafften es, ihn vom zweiten Gesamtrang zu verdrängen. Der Einzug ins Tagesfinale gelang den beiden über den Last-Chance-Heat, in dem sie Michael Jepsen Jensen und Jan Kvech aus dem Wettbewerb kegelten.
Maciej Janowski stürzte im Finale zweimal
Das Finale musste gleich dreimal gestartet werden: Im ersten Anlauf führte Woryna das Feld vor Lebedevs an, bis Madsen in der dritten Runde Janowski zu Fall brachte und ausgeschlossen wurde. Im zweiten Anlauf ging Janowski zum zweiten Mal zu Boden, nachdem er in der Startkurve von Woryna touchiert worden war. Im dritten Anlauf ging alles glatt über die Bühne: Janowski setzte sich auf der Gegengerade mit Geschwindigkeitsüberschuss an die Spitze des Feldes, konnte sich aber nur zwei Runden vor dem wild attackierenden Woryna halten, der in der dritten Runde an seinem Landsmann vorbeiging und vor Janowski und Lebedevs gewann.
Kai Huckenbeck mit Laufsieg noch in die Top-Ten
Kai Huckenbeck fand sich in zwei Läufen auf dem letzten Rang wieder und hatte nach vier Durchgängen erst drei Zähler auf dem Konto. Mit seinem Sieg im 20. Lauf konnte er seine Punkteausbeute verdoppeln und sich immerhin noch in die Top-Ten fahren. Mit 26 Punkten aus drei Rennen liegt der Werlter vor dem Saisonfinale in Pardubitz (CZ) nur drei Zähler hinter dem Tschechen Jan Kvech, der derzeit auf dem sechsten Rang liegt, der einen Startplatz in der Europameisterschaft 2027 garantiert.
Im Titelkampf führen nun Madsen und Woryna mit je 34 Punkten die Wertung an, während Jepsen Jensen und Janowski mit 33 nur einen Zähler dahinter liegen, was einen sehr spannenden Showdown Anfang Oktober in Tschechien verspricht.
Ergebnisse Speedway-EM Rzeszow/PL:
1. Kacper Woryna (PL), 16 Punkte
2. Maciej Janowski (PL), 14
3. Andzejs Lebedevs (LV), 11
4. Leon Madsen (DK), 10
5. Jan Kvech (CZ), 9
6. Michael Jepsen Jensen (DK), 9
7. Patryk Dudek (PL), 8
8. Mikkel Michelsen (DK), 8
9. Przemyslaw Pawlicki (PL), 8
10. Kai Huckenbeck (D), 6
11. Mathias Pollestad (N), 6
12. Piotr Pawlicki (PL), 5
13. Nazar Parnitskyi (UA), 5
14. Adam Ellis (GB), 4
15. Kim Nilsson (S), 4
16. Oskar Fajfer (PL), 3
Last-Chance-Heat: 1. Andzejs Lebedevs, 2. Leon Madsen, 3. Michael Jepsen Jensen, 4. Jan Kvech
Finale: 1. Kacper Woryna, 2. Maciej Janowski, 3. Andzejs Lebedevs, 4. Leon Madsen D
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