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Ein Stern ging auf: Nicolo Bulega schrieb Geschichte

Als Supersport-Champion hat Nicolo Bulega sein erstes Rennen bei den Superbikes auf Anhieb gewonnen. Weshalb der Triumph des Ducati-Werksfahrers in Australien so besonders ist und wie er ihn erlebte.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Noch nie in der Geschichte der Superbike-WM hat ein Supersport-Champion nach seinem Aufstieg in die höchste Klasse bei der Premiere gewonnen. Es war auch bereits fünf Jahre her, das ein Klassenneuling bei seinem Debüt gewann, zuletzt gelang das Nicolo Bulegas Aruba-Teamkollege Alvaro Bautista 2019, ebenfalls auf Ducati und in Phillip Island.

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Bulega hat nicht nur gewonnen, er hat die Konkurrenz vorgeführt. Der 24-Jährige eroberte die Pole-Position mit der Rekordzeit 1:27,916 min, siegte mit 2,280 sec Vorsprung auf Andrea Locatelli (Pata Yamaha) und fuhr nebenbei auch noch die schnellste Rennrunde (1:28,564 min), was ebenfalls Rekord ist.

"Im FP3 am Morgen war mein Hinterreifen bereits nach vier Runden zerstört, deshalb fürchtete ich mich vor dem Rennen", erzählte Bulega am Samstagabend in Australien einer Handvoll europäischer Journalisten. "Das war sehr seltsam, am Freitag und auch während des Tests war ich einer der Besten, was die Reifenkonservierung betrifft. Wir fanden eine Lösung für das Problem, die Arbeit ging auf und ich war sehr schnell. Und das nicht nur mit neuen Reifen, auch mit gebrauchten war ich konstant schnell."

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Bulegas Start von Pole-Position war schlecht, er wurde bis auf Platz 5 durchgereicht. In Runde 7 lag der Italiener wieder vorne und leitete in Runde 9 den Reigen der vorgeschriebenen Boxenstopps ein, den er vorbildlich absolvierte. Als nach Runde 11 alle Fahrer einen neuen Hinterreifen aufgefasst hatten, lag Bulega 3,761 sec voraus.

"Das ganze Wochenende dachte ich darüber nach, wie ich den Boxenstopp perfekt hinbekomme", schmunzelte Nicolo. "Damit kannst du einen großen Unterschied ausmachen."

Sein Rennen beschrieb der Ducati-Werksfahrer so: "Ich war viel schneller als die anderen. Vielleicht schonten sie ihren Hinterreifen. Also dachte ich mir, dass ich als Rookie zu tun hätte, was die Älteren tun. Ich versuchte dasselbe, aber mir war das viel zu langsam und ich entschied, die Spitze zu übernehmen. Mir gelangen einige gute Überholmanöver, ich konnte pushen und gleichzeitig den Reifen schonen. Das liegt wohl an meinem Fahrstil. Ich habe noch nicht realisiert, was ich erreicht habe. Das ist unglaublich. Es ist wie letztes Jahr in der Supersport-WM, aber jetzt fahre ich bei den Superbikes. Das ist eine ganz andere Geschichte, mir fehlen die Worte. Die letzten zwei Runden habe ich unter dem Helm gegrinst, als ich den Zielstrich kreuzte und meine Leute an der Boxenmauer sah. Träumen kann man viel, aber wenn man es tun muss, sieht es anders aus. Natürlich war das mein Traum – und er wurde wahr."

"Mir gefällt es, dass ich das erste Rennen gewonnen habe, jetzt lastet weniger Druck auf mir", grinste der WM-Führende. "Ein Rennen habe ich gewonnen, jetzt weiß ich, dass ich es kann."

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Team

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1

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

248

2

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

166

3

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

99

4

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

85

5

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

82

6

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

82

7

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

81

8

Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

78

9

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

67

10

Andrea Locatelli

Pata Maxus Yamaha

53

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