Rookie Remy Gardner: «Yamaha ist wie ein Spielzeug»
Mit jeweils 1,2 sec Rückstand auf die Bestzeit beendete Superbike-Neuling Remy Gardner (GRT Yamaha) die Testfahrten in Jerez und Portimao. Er glaubt: Mit den Rennerfahrungen werden die Verbesserungen kommen.
Mit Remy Gardner, dem Moto2-Weltmeister von 2021 und letztjährigen MotoGP-Fahrer (auf KTM), sowie dem zweifachen Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter hat GYTR GRT Yamaha zwei Champions unter Vertrag, denen viele Experten 2023 starke Leistungen zutrauen, obwohl sie ihre erste Saison in der Superbike-WM bestreiten.
Ausgeschrieben heißt der Teamname übrigens "Genuine Yamaha Technology Racing Giansanti Racing Team Yamaha" – es ist eleganter, den ungelenken Buchstabensalat zu verwenden.
Die zweitägigen Tests in Jerez und Portimao beendete Gardner mit jeweils 1,2 sec Rückstand auf die Spitze – in Spanien auf Markenkollege Toprak Razgatlioglu und
"Während der zwei Tage in Portimao konnten wir mehr Erfahrung für Phillip Island sammeln", erzählte Gardner SPEEDWEEK.com. "Auf den Test dort freue ich mich schon, anschließend sind wir hoffentlich bereit für die Saison. Fest steht aber auch: Wir werden nicht ab dem ersten Rennen bereit sein, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Wenn das Wetter auf Phillip Island gut ist, hatte ich sechs Testtage in diesem Jahr – das sollte okay sein für die ersten Rennen. Rennen sind immer etwas anderes als Tests, ich muss diesbezüglich erst Erfahrungen sammeln. Dann weiß ich, wo ich mich verbessern muss und was wir ändern müssen. Verglichen mit dem GP-Bike fühlt sich die Yamaha wie ein Spielzeug an. Ich bin mir sicher, dass ich schnell sein werde. Das ist richtiges Motorradfahren – ich habe wieder ein Gefühl, wie ich es in Moto2 hatte."
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