Tom Sykes in Laguna Seca: So wird man Weltmeister!
Obwohl für Kawasaki-Werksfahrer Tom Sykes die Rennen der Superbike-WM in Laguna Seca nicht perfekt liefen, konnte er seinen WM-Vorsprung ausbauen und seinen achten Saisonsieg feiern.
Nach seinem famosen Rundenrekord in der Superpole erwarteten Gegner wie Fans, dass Weltmeister Tom Sykes in Kalifornien eine One-Man-Show abziehen werde. Anfänglich sah es auch danach aus: Der Engländer führte Lauf 1 bis zu einem Fahrfehler in der Corkscrew an, dabei zogen die Aprilia-Werksfahrer Marco Melandri und Sylvain Guintoli an ihm vorbei.
Sykes hatte keine Mittel, um zurückzuschlagen, im Ziel fehlten ihm als Dritter 6,6 sec auf das Duo. "Mein Bike funktionierte gut, aber nicht gut genug, um zu gewinnen", hielt der Jungvater fest. "Melandri und Guintoli sind in Laguna schon unzählige Grands Prix gefahren und haben sich auch letztes Jahr bei den Superbikes gut geschlagen. Sie wissen, was sie tun. Meinem Motorrad mangelte es an Traktion."
Rennen 2 musste nach Stürzen
Sykes gewann den Sprint vor Guintoli und Jonathan Rea (Pata Honda), nachdem
"Ich wusste, dass diese Strecke schwierig für uns wird", fasste Sykes zusammen. "Rennen 1 zeigte mir das erneut auf. Hätte mir am Samstagabend jemand die Plätze 3 und 1 angeboten, hätte ich ohne zu zögern zugegriffen. Ich rechnete damit, dass sich mein Vorsprung in Amerika verringert. Jetzt habe ich ihn ausgebaut und kann sehr entspannt und motiviert in die Sommerpause gehen."
In der Superbike-WM geht es erst am 7. September im spanischen Jerez weiter.
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