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War das die Wende? Honda-Pilot Jake Dixon hält siebte Plätze für möglich
Wie SPEEDWEEK bereits in Ausgabe 41 vom 29. September berichtet hat, ist Johan Stigefelt wieder Eigentümer des Stiggy-Honda-Teams. Jetzt verkündete er die Trennung von Partner S2 Racing offiziell.
Ende 2008 hatte sich Johan Stigefelt mit Investoren zusammen getan, die unter dem Namen S2 Racing auftraten und dem Schweden die Erweiterung seines Supersport-Teams um zwei Superbike-Fahrer erlaubte.
Inzwischen haben sich die Investoren zurückgezogen, Stigefelt übernahm das Team wieder selbst, um es vor dem Zusperren zu bewahren. "Ich habe meinen Partnern von S2 Racing viel zu verdanken", weiss Stigefelt. "Sie haben mir die Möglichkeit gegeben Dinge zu erreichen, die ich alleine nicht geschafft hätte. Gleichzeitig bin ich aber sehr enttäuscht, dass sie ihren Verpflichtungen während der Saison nicht nachgekommen sind. Ich fühle mich dem Team, den Fahrern und unseren Sponsoren gegenüber verantwortlich – auch wenn ich finanziell momentan in ärgsten Schwierigkeiten stecke."
Sein Plan zu Yamaha zu wechseln, liess sich für Stigefelt bisher nicht umsetzen: "Ich erwarte nicht von Honda, dass sie für mich ihre ganze Planung über den Haufen werfen. Ein kleines Entgegenkommen, etwas mehr Hilfe, muss aber drin liegen. Auch wenn wir von Honda keine finanzielle Unterstützung bekommen, gibt es Bereiche, in denen sie uns mehr helfen können. Ich würde mit Honda weitermachen, sie bringen mich aber in eine Situation, in der es mir schwer fällt. Für das Team ist es das bisher härteste Jahr. Wir haben viel investiert. Leistung muss aber auch von Honda honoriert werden, damit wir für die Zukunft besser dastehen. Könnten wir bei Honda bleiben, wäre alles einfacher für uns. Mit der CBR1000 haben wir bereits viel Erfahrung und zahlreiche Daten gesammelt. Wechseln wir zu Yamaha, beginnen wir wieder bei Null. An der Honda wird sich für nächstes Jahr auch nicht viel ändern. Und wir können das Limit des Motorrades einschätzen."
Wie es mit seinem Team weitergeht, will "Stiggy" demnächst verkünden. Auch, ob er weiterhin in zwei Klassen antritt: "Es wäre einfacher für uns, wenn wir uns auf eine Klasse konzentrieren würden. Wenn wir so weitermachen wie bisher, brauchen wir mehr Leute und eine bessere Infrastruktur. Bevor ich eine Entscheidung treffe, muss ich erst noch einige Dinge fixieren."
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