Motorrad-Frauen-WM
Lucy Michel: Rennen fahren und 40-Stunden-Wochen sind schwer vereinbar
Nach drei Nullrunden in Folge gelangen David Linortner in Monza die ersten Punkte 2013. Der Druck auf den Supersport-WM-Piloten war immens.
Im Vertrag zwischen dem Österreicher David Linortner und seinem Team PTR Honda ist ein gewisses Budget für Sturzteile festgeschrieben. Nach dem dritten WM-Lauf in Assen waren laut Aussage von Teamchef Simon Buckmaster bereits über 70 Prozent davon aufgebraucht. Ist alles weg, muss Linortner aus der eigenen Tasche für weitere Schäden aufkommen. "Dafür gibt es kein Budget", meinte er damals zu SPEEDWEEK.com.
"In Monza blieb ich zum ersten Mal in dieser Saison sturzfrei", freute sich Linortner nach Rang 14 und den ersten WM-Punkten am letzten Sonntag. "Einfach ist die Situation nicht für mich. Ich weiß, dass ich nicht mehr stürzen sollte, das fährt mit mir. Als ich ins Monza-Wochenende ging, war ich nicht ich selbst. Ich hatte schon keine wirkliche Lust mehr. Jetzt mit den zwei Punkten ist es mal gut. Ich komme entspannter nach Donington."
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