Domi Aegerter nach Platz 2: Fast hätte es gekracht
Das erste Saisonrennen der Supersport-WM in Aragon bot ein grandioses Spektakel zwischen Weltmeister Dominique Aegerter und Klassenneuling Lorenzo Baldassarri. Beinahe wäre es in einer Katastrophe geendet.
Bis kurz vor Schluss sahen wir beim Saisonauftakt in Aragon Lorenzo Baldassarri (Evan Bros Yamaha), Domi Aegerter (Ten Kate Yamaha) und Can Öncü (Kawasaki Puccetti) als Trio an der Spitze. In den letzten Runden konnten sich die beiden Yamaha-Piloten eine Sekunde vom jungen Türken absetzen, es war klar, dass sie den Sieg unter sich ausmachen würden.
Aegerter führte in der letzten Runde, ließ aber im Kurvengeschlängel Baldassarri vorbei, weil er nicht als Erster auf die 900 Meter lange Gegengerade einbiegen wollte. "Ich wusste, dass Lorenzo nahe an mir dran und im Sektor vor der Gegengerade viel besser ist", erzählte Aegerter. "Ich wollte ihn ausbremsen oder in einen Fehler treiben, damit er nicht so gut aus der Kurve auf die Gerade kommt. Ich wusste, dass er mich auf der Geraden überholen würde, wenn ich vor ihm bin. Also versuchte ich eine andere Taktik."
Diese ging allerdings schief, weil Aegerter auf der Geraden so weit hinter Baldassarri lag, dass er keine Chance hatte, den fünffachen GP-Sieger aus dem Windschatten heraus zu überholen.
In der langgezogenen Linkskurve vor Start/Ziel konnte "Balda" nur
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