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Phillip Island, Lauf 1: Regen, Chaos und Ducati-Sieg

Erst beim dritten Startversuch ging das erste Rennen der Supersport-WM 2023 auf Phillip Island über die Bühne. Bei schwierigen Bedingungen holte Nicolo Bulega den ersten Ducati-Sieg. Marcel Schrötter (MV Agusta) Siebter.

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Die erste Pole der Supersport-WM 2023 hatte sich der Nachfolger von Dominique Aegerter im Yamaha-Team Ten Kate, Stefano Manzi, auf abtrocknender Piste gesichert. Die erste Startreihe für den ersten Lauf ergänzten Can Öncü (Kawasaki) und Yari Montella (Ducati). Nicolo Bulega, der die freien Trainings dominierte, ging als Vierter in den Saisonauftakt, Supersport-Rookie Marcel Schrötter (MV Agusta) als Sechster.

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Als die Aufwärmrunde begann, war es bewölkt und hatte 22 Grad Celsius, doch als das Rennen gestartet wurde, begann es zu regnen. Als in Runde 4 Adrian Huertas (Kawasaki) und Yari Montella (Ducati) schwer stürzten, wurde das Rennen abgebrochen. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Restart über zwölf Runden erfolgte mit dem Stand bei Rennabbruch. Die erste Startreihe bestand aus Öncü, Glenn van Straalen (Yamaha) John McPhee (Kawasaki), Reihe 2 aus Andrea Mantovani (Yamaha), Manzi und Raffaele De Rosa (Ducati). Marcel Schrötter ging von der zwölften Position ins Rennen. Weil es auf der Out-Lap wieder regnete, verzögerte sich der Start erneut und die Fahrer wechselten in der Startaufstellung auf Intermediate- oder Regenreifen. Manche blieben auch auf Slicks.

Nachdem Öncü auf der neuerlichen Aufwärmrunde von der Strecke abgekommen war, gab die Rennleitung den Piloten noch einmal fünf Minuten in der Startaufstellung, um ihre Reifenwahl zu überdenken. Doch Öncü stürzte und in das auf der Strecke liegende Bike krachte Bahattin Sofuoglu (MV Agusta). Beide Türken konnten nicht am Rennen teilnehmen.

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Das erste Supersport-Rennen der Saison 2023 wurde letztlich mit 50 Minuten Verspätung über nur noch zehn Runden erfolgreich gestartet. Man kann sich vorstellen, dass das Nervenkostüm der Fahrer ordentlich angekratzt wurde.

Reifenwahl und Zustand der Strecke hatten großen Einfluss auf das Ergebnis, denn es regnete bei noch drei verbleibenden Runden erneut. Am Ende gewann Nicolo Bulega mit Regenreifen vorn und hinten souverän. Platz 2 auf dem Podium holte sich Nicolas Spinelli (Yamaha), Platz 3 ging an Rookie John McPhee (Kawasaki).

Marcel Schrötter hatte nicht die beste Reifenwahl und fiel zeitweise aus den Top-10, um nach zehn Runden als Siebter die Ziellinie zu überqueren.

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So lief das Rennen:

Start: Mantovani vor Manzi, McPhee und Bulega in die erste Kurve. Schrötter auf Platz 6.

Runde 1: Bulega und McPhee 2,3 sec vor Mantovani, Schrötter und Tuuli.

Runde 2: Bulega setzt sich um 1,7 sec ab, dann McPhee, Nicolas Spinelli (Yamaha), Schrötter, Niki Tuuli (Triumph) und Tarran Mackenzie (Honda).

Runde 3: Bulega 2,6 sec vor McPhee und 7,4 sec vor Spinelli, Schrötter und Mackenzie.

Runde 4: Spinelli, Schrötter, Mackenzie und Manzi kämpfen um Platz 3. Manzi ist mit Intermediate auf dem Vormarsch.

Runde 5: Manzi (4.) der schnellste Mann auf der Strecke, aber 8,6 sec hinter Bulega. Schrötter (7.) fast 3 sec langsamer als der Italiener.

Runde 6: Es regnet stellenweise wieder! Bulega 3,8 sec vor McPhee, Manzi und Spinelli. Schrötter 13 sec zurück auf Platz 9.

Runde 7: Bulegas Vorsprung auf McPhee schmilzt um eine Sekunde pro Runde! Norrodin gestürzt. Es regnet heftiger.

Runde 8: Bulega profitiert vom Regen und liegt 3,8 sec vor McPhee und 5,3 sec vor Spinelli. Schrötter (7.) führt eine Verfolgergruppe an. Sturz Mantovani.

Runde 9: Spinelli schnappt sich Platz 2 von McPhee.

Letzte Runde: Bulega gewinnt 0,9 sec vor Spinelli und 2,9 sec vor McPhee. Schrötter Siebter.

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