SBK-Legende Troy Bayliss: Sein Urteil über Sohn Oli
Seine erste Supersport-Saison mit Triumph beendete Oli Bayliss als WM-14. Und mit nur einem Top-5-Finish. Wie sein Vater und Superbike-Legende Troy Bayliss die Leistung einschätzt.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Als dreifacher Weltmeister ist Troy Bayliss einer der erfolgreichsten Superbike-Piloten. Obwohl nach der Saison 2008 zurückgetreten, hat der zugängliche Australier weltweit eine riesige Fangemeinde. Durch seinen Sohn Oli ist der berühmte Nachname in der seriennahen Weltmeisterschaft weiterhin präsent.
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Nach drei Jahren in den Ducati-Teams Barni Racing und D34G wechselte der 22-Jährige für 2025 zu PTR Triumph und wird auch im kommenden Jahr für die Truppe von Simon Buckmaster antreten. Bayliss fuhr zwar regelmäßig in die Top-15, verbuchte aber fünf Ausfälle und kann als WM-14. nur fünf einstellige Ergebnisse vorweisen – Teamkollege Tom Booth-Amos wurde mit einem Sieg und neun Podestplätzen WM-Vierter! Wie schätzt Troy die Performance seines Sohnes ein? "Sein bestes Finish in diesem Jahr war ein vierter Platz, was ziemlich gut ist, allerdings hatten wir erwartet, dass er etwas konstanter sein würde", deutete der 56-Jährige im Gespräch mit motosprint leise Kritik an. "Auch wenn es mal besser und mal schlechter lief, fährt er aber auf einem hohen Level. Man muss bedenken, ,dass die Supersport-Klasse extrem umkämpft ist. Er ist sehr schnell und sein Fahrstil ist etwas weniger aggressiv, als ich es war. Manchmal könnte er etwas mehr pushen – allerdings ist es auch nicht verkehrt, weil er keine dummen Sachen macht."
An den Rennwochenenden sieht man die Bayliss’ häufig zusammen. "Zu Hause sind wir eher wie Brüder. 2009 sind wir zurück nach Australien, aber ich bin immer gerne in Europa", erzählte der Haudegen. "Heute kann ich ihm nicht mehr helfen. Als er klein war, habe ich ihm die Basics beigebracht. Jetzt kennt Oli sein Umfeld und wie er sich verbessern kann. Es fehlt nicht viel und er kann regelmäßig an der Spitze kämpfen."
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Sehen wir Oli irgendwann in der Superbike-Weltmeisterschaft? "Warum nicht? Für 2026 hatte er ein Angebot für die BSB in der Superbike-Klasse – das ist eine großartige Serie, aber eben keine Weltmeisterschaft", verriet Troy.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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