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Mit Hattrick in die Rekordbücher: Pajari gewinnt dritten WM-Lauf in Folge

Toyota-Pilot Sami Pajari triumphiert bei der Rallye Paraguay. Nach Siegen in Estland und Finnland ist der Finne der erste Pilot der WM-Geschichte, der gleich drei Mal hintereinander auf Platz 1 fuhr.

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Zusammen mit seinem Beifahrer Marko Salminen meisterte Pajari auch den dritten Tag der strapaziösen Rallye Paraguay mit einer meisterlichen Leistung. Mit dem Sieg beim elften WM-Lauf verbesserte Pajari seine Chancen auf den Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft.

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Der 24-Jährige liegt nun drei WM-Läufe vor Saisonende nur noch 20 Punkte hinter dem Führenden Elfyn Evans, nachdem er vor Paraguay noch 30 Zähler Rückstand hatte.

«Einfach unglaublich. Es war keine einfache Rallye, weder für die Fahrer noch für das Team. Ein so zuverlässiges Auto zu haben war der Schlüssel zum Erfolg. Das ist ein wirklich, wirklich stolzer Moment, und ich bin wirklich, wirklich glücklich», kommentierte Pajari den weiteren Erfolg.

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Im Ziel hatte Pajari einem Vorsprung von 25,8 Sekunden auf den Hyundai-Piloten Hayden Paddon. Der Neuseeländer offenbarte sich mit seiner außergewöhnlichen Performance als «die» große Überraschung der Rallye. Mit seinem zweiten Platz gelang es dem Kiwi obendrein, die Entscheidung in der Marken-WM zumindest auf den nächsten Lauf in Chile zu vertagen.

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Im Verlauf der Rallye hatte Pajari bereits an einem chaotischen Freitag die Führung übernommen. Immer wieder auftretende Reifenprobleme und Zwischenfälle einiger Top-Piloten hatten die Reihenfolge im Klassement mehrmals kräftig durcheinanderwirbelt. Am Samstag musste Pajari einen «Big Moment» verzeichnen, als er bei hohem Tempo auf der WP-Hohenau die Streckenbegrenzung streifte und den Heckflügel beschädigte - was aber seinen schnellen Vorwärtsdrang nicht einbremste.

Mit einem Vorsprung von 24,1 Sekunden auf Paddon ging Pajari in den Finaltag. Auf der Eröffnungs-WP in Encarnacion schrumpfte die Führung zunächst auf 21,5 Sekunden, da er keine unnötigen Risiken eingehen wollte.

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Der Toyota-Fahrer baute auf den folgenden beiden WPs dann den Vorsprung wieder aus und zementierte schließlich den Gesamtsieg auf der abschließenden Wolf Power Stage.

Hinter dem Führungsduo lieferte Adrien Fourmaux eine der besten Fahrerleistungen des Wochenendes ab und schnappte am Schluss dem Meisterschaftsführenden Elfyn Evans noch den dritten Platz weg.

Der Hyundai-Fahrer hatte nach den Reifenproblemen am Freitag noch 1.51,3 Minuten Rückstand auf die Spitze gehabt und startete aber am Samstag eine unerbittliche Aufholjagd. Der Franzose verkürzte den Rückstand von mehr als 55 Sekunden auf Evans auf nur noch 3,3 Sekunden.

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Der Franzose machte am Sonntag weiterhin mächtig Druck um schließlich mit 5,1 Sekunden Vorsprung auf Evans ins Ziel zu gelangen.

«Es war ein unglaubliches Wochenende. Es gelang uns ein sehr, sehr guter Kampf um die Minute für den Podiumsplatz noch herauszufahren», kommentierte Fourmaux.

Evans musste sich mit dem vierten Platz begnügen, behält aber mit 216 Punkten die Führung in der Meisterschaft, während Pajari nun mit 196 Zählern Zweiter ist. Oliver Solberg liegt mit 175 Punkten auf dem dritten Platz, nachdem er in der Gesamtwertung Fünfter wurde. Der Schwede gewann die abschließende Wolf Power Stage.

Bereits am Freitag waren Solbergs Chancen eingedampft worden, als sein Motor beim Bremsen abstarb, während er in Führung lag. Vier Minuten gingen verloren, als die Zuschauer seinen Toyota erst anschieben mussten und später noch ein Reifenschaden auftrat.

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Seinen M-Sport Ford brachte Josh McErlean nach einem ereignisreichen letzten Tag als Sechster ins Ziel. Ein gebrochener Schalthebel musste mit Hilfe eines Schraubenschlüssels provisorisch geschient werden.

Die vorletzte 21. Wertungsetappe (Artigas) wurde nach einem schweren Unfall von Takamoto Katsuta und seinem Beifahrer Aaron Johnston abgebrochen.

Das Toyota-Duo wurde vorsorglich per Hubschrauber zur medizinischen Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

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In der WRC2 feierte Diego Domiguez (Toyota) vor seinen paraguayischen Fans einen Traum-Sieg. Seit dem Freitag hatte er die Führung in der Kategorie innegehabt hatte.

In der Gesamtwertung belegte der Lokalheld den siebten Platz. Hinter ihm klassierte sich mit 22,7 Sekunden Rückstand Toyota-Pilot Gus Greensmith.

Der einheimische Alejandro Galanti (Toyota) komplettierte das WRC2-Podest. Vierter wurde der australische Skoda-Fahrer Taylor Gill.

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Die Rallye-WM verbleibt in Südamerika und fährt vom 10. bis 13. September den zwölften Lauf in Chile aus.

Nachdem die Fahrer-WM nach Paraguay äußerst spannend bleibt, kann nach dem ersten «Matchball» sich Toyota im zweiten Anlauf in Chile den zehnten Herstellertitel sichern. Die Japaner führen mit 554 Punkten vor Hyundai mit 381 Zählern und benötigen für die Erlangung der Meisterschaft lediglich noch einen Punkt.

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  22. SS1

Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Sami Pajari

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

Sami Pajari

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

5

22

3:13:28,500

0,000

25

02

Hayden Paddon

Hyundai Shell Mobis WRT

Hayden Paddon

Hyundai Shell Mobis WRT

20

22

+25,800

0,000

17

03

Adrien Fourmaux

Hyundai Shell Mobis WRT

Adrien Fourmaux

Hyundai Shell Mobis WRT

16

22

+40,000

0,000

20

04

Elfyn Evans

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

Elfyn Evans

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

33

22

+45,100

0,000

15

05

Oliver Solberg

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

Oliver Solberg

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

99

22

+2:57,000

0,000

19

06

Josh McErlean

M-Sport Ford World Rally Team

Josh McErlean

M-Sport Ford World Rally Team

55

22

+4:19,000

0,000

8

07

Diego Domínguez Jr.

Diego Domínguez Jr.

27

22

+7:40,500

0,000

6

08

Gus Greensmith

Gus Greensmith

26

22

+8:03,200

0,000

4

09

Alejandro Galanti

Alejandro Galanti

34

22

+10:23,000

0,000

2

10

Taylor Gill

Toksport WRT

Taylor Gill

Toksport WRT

29

22

+10:36,900

0,000

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