Di Giannantonio im Mittelfeld: «Marc lehrt uns, dass P7 gut sein kann»
Mit der Spitze hatte Fabio Di Giannantonio in Aragon nichts zu tun, weshalb der VR46-Pilot das Event schnell abhaken will. Im GP wurde er Siebter und holte das Beste aus einem glücklosen MotoGP-Match.
Der Sprint-Samstag endete für Fabio Di Giannantonio im Kies, am Sonntag reichte es im Rennen zu Rang 7 mit langen 23 Sekunden Rückstand auf Sieger und Markengefährte Marc Marquez. Damit kann der Italiener nicht zufrieden sein. «Glücklich ist man, wenn man ein großartiges Resultat erreicht, ein Podest oder einen Sieg. Mit dem Wochenende, das wir hatten, können wir nicht glücklich sein.»
Warum lief es für «Diggia» in Aragon nicht wie erhofft?
Auf die Frage, ob Aragon sein schwierigstes Wochenende des Jahres gewesen sei, antwortete er ohne Umschweife: «Ja, definitiv. Wir waren an diesem Wochenende nicht auf der Höhe, davor kann ich mich nicht verstecken.» Immerhin identifizierte man die Ursache für die Schwierigkeiten in Aragon: «Wir wissen, was passiert ist, und dass wir es umstellen können.»
Die Ursache lag nicht allein in der Ducati, er blickte auch auf den Sturz im Sprint zurück, den er auf seine Kappe nahm. Seit zwei Wochenenden stören Kleinigkeiten am Gesamtpaket, die man verbessern müsse. Das große Ziel sei, diese Probleme bis zum Heimrennen in Misano in zwei Wochen zu beheben.
Fabio Di Giannantonio weiß: Jeder Punkt kann WM-entscheidend sein
Die Top-3 des Renens fuhren in einer eigenen Liga. Dafür hatte der Römer eine Erklärung: «Die Technologie verbessert sich, die Motorräder und auch wir werden schneller. Wenn man sich auf dem Motorrad wohlfühlt, fällt alles leichter. Sie waren diese Woche in besserer Form als wir.»
Zwar lief es für den VR46-Piloten in Aragon zäh, doch er sieht auch positive Seiten: «Marc lehrt uns, dass ein siebter Platz manchmal gut für die Meisterschaft sein kann.» Tatsächlich ist Di Giannantonio mit 208 Punkten WM-Vierter, auf den Führenden Jorge Martin fehlen nach Runde 13 von 22 nur 48 Zähler.
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