Mega-Wochenende in Inzell: Drei Tage volles Programm

Von Jan Sievers
Eisspeedway-GP
In der Max Aicher Arena laufen die Räder rund

In der Max Aicher Arena laufen die Räder rund

Die Verwandlung des Inzeller Eisschnelllauf-Stadions in eine Motorsport-Weltmeisterschafts-Arena hat begonnen. Der Aufwand ist enorm, der Zeitplan erlaubt keine Fehler.

Ideales Eis für Kufenflitzer ist 4cm dick- Kreissägenähnliche Eisspeedwayreifen brauchen mindestens 20 cm Kunsteis, damit zum Rennende nicht die Kühlspiralen aus dem Unterbeton gefräst werden.

 

Der Aufbau des Eises ist bereits abgeschlossen und wie immer perfekt von den Inzeller Eismeistern erledigt worden, sie haben bereits mehr als 50 Jahre Erfahrung. Seit Dienstagmorgen wird die Max Aicher Arena, die üblicherweise Olympiastützpunkt für Eisschnelllauf ist, in eine Eisspeedway-Arena verwandelt. Unzählige Strohballen als Streckenbegrenzung, die Einrichtung einer Sicherheitszone, Ampel- und Startanlagen, die Errichtung eines Fahrerlagers- all dies sind Sachen die es braucht um die Eisspeedway-Weltmeisterschaft in Inzell durchzuführen. Der Zeitplan ist dabei eng gesteckt. Bis Freitagvormittag muss alles erledigt sein. Freitag um 1 macht jeder Seins und die Eisspeedway-Fahrer ihr Training zum am Wochenende stattfindenden Eisspeedway-GP.

 

Es muss alles Hand in Hand laufen, jede noch so kleine Verzögerung würde den gesamten Zeitplan für das Mega-Wochenende in Inzell ins Wanken bringen.

 

Für die Besucher ist wieder ein Shuttleservice eingerichtet, der sie von den Parkplätzen am Schwimmbad und dem Busbahnhof zur Max Aicher Arena bringt. Am Samstag ab 13:30 Uhr und am Sonntag 10:30 Uhr pendeln die Busse. Nach Rennende bringt ein noch größerer Bus die Besucher wieder zur Ortsmitte.

 

Das neue Veranstaltungsteam um den 1. Vorsitzenden Kai Schmiedeknecht, bittet die Gäste nur in den ausgewiesenen Parkflächen zu parken, sowie die Autos nicht in Hauszufahrten abzustellen.

 

Nicht nur der Vorstand ist neu, auch viele andere Kleinigkeiten, sollen den Besuch in Inzell noch kurzweiliger werden lassen. Eine neue Eröffnungsshow, neue Moderation und ein neuer DJ sind nur einige Dinge, die anders werden.

 

Für die Zuschauer besteht weiterhin die Möglichkeit ganz nah an die Eisspeedway-Stars ran zu kommen. Beim Pit-Walk können alle mit gültiger Eintrittskarte am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr für jeweils eine halbe Stunde im Fahrerlager Autogramme der Fahrer holen.

 

Am Samstagabend nach Rennende verwandelt sich die anliegende Sporthalle in eine Konzert-Arena. Die fünf adretten Damen der Band «Wildcats» werden die Halle zum Beben bringen. Für Besucher des Eisspeedway mit gültiger Samstagkarte kostet der Eintritt nur 2,- Euro. Alle anderen sind mit 5,- Euro dabei, bei der Veranstaltung des Eishockeyvereins DEC Inzell.

Am Sonntag geht es im Festzelt hinter dem Stadion mit Live-Musik weiter. Beim Frühschoppen ab 11:00 Uhr gibt es feste als auch als flüssige bayerische Köstlichkeiten.

 

Direkt nach dem Rennen am Sonntag beginnt bereits der Rückbau. Waren es zum Aufbau noch dreieinhalb Tage, muss der Abbau in nur eineinhalb Tagen erledigt sein. Am Montagabend ist die Halle besenrein zu übergeben.

Von Freitag bis Sonntag öffnet die Tageskasse jeweils um 10 Uhr. Es gibt noch genügend Stehplatzkarten in den Bereichen C und D. «Das Rennwochenende kann kommen, wir sind gut vorbereitet», ist Kai Schmiedeknecht guter Dinge. «Wir wünschen allen Zuschauern eine gute und unfallfreie Anreise, sowie spannende, faire und vor allem unfallfreie Rennen.»

 

Zeitplan Eisspeedway-GP Inzell:
16. März: Training ab 13 Uhr, Kassenöffnung an allen Tagen ab 10 Uhr
17. März: Grand Prix 7, Programm ab 15 Uhr, Rennen ab 17 Uhr
18. März: Grand Prix 8, Programm ab 12 Uhr, Rennen ab 14 Uhr
 

 

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