Lausitz: Erster Sieg für Mike Roscher/Anna Burkard

Von Conny Fulk
IDM Seitenwagen
Das Seitenwagen-Podest komplett

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Markus Schlosser/Daniel Hauser konnten ihre Pole-Position nicht nutzen und fielen mit Motorproblemen aus. Den Sieg fuhren Mike Roscher/Anna Burkard ein.

Markus Schlosser brachte an diesem Wochenende etwas Verwirrung ins Seitenwagen-Spiel. Normalerweise startet der Schweizer mit seinem Co-Piloten Thomas Hofer. Doch nicht so in der Lausitz. Wegen Terminproblemen musste er auf den Saisonstart verzichten und wurde durch Daniel Hauser ersetzt. Der trug allerdings die Hofer-Kombi und sorgte somit für fragende Gesichter. Doch Streckensprecher Bernd Fulk klärte die Fans auf.

Den besten Start erwischte Markus Schlosser und konnte in der ersten Runde gleich einige Meter dem Verfolgerfeld davonfahren. In der dritten Runde war der Vorsprung auf über drei Sekunden angewachsen. Doch dann mussten sie mit einem technischen Problem die Box ansteuern. Der Grund: Das Kühlwasser war zu heiß geworden und man wollte den Motor schonen. Die Trainingszweiten Mike Roscher/ Anna Burkard verpatzten den Start völlig, fielen auf Platz sechs zurück und begannen eine beherzte Aufholjagd.

Nach dem Ausfall von Schlosser/Hauser übernahmen zunächst Josef Sattler/Uwe Neubert die Spitzenposition, mussten diese aber hart verteidigen. Denn Roscher/ Burkard machten mächtig Druck von hinten. In der neunten Runde konnte das Deutsch-Schweizer Gespann die Führung übernehmen und fuhren nach schlechtem Start den ersten Sieg der Saison ins Ziel. «Was beim Start los war, kann ich gar nicht sagen. Das Display spielte völlig verrückt und alles hat geblinkt. Doch dann ging auf einmal alles wieder und ich bin losgefahren», erzählt Mike Roscher nach dem Rennen. «Ich bin aber gefahren, was das Gespann hergegeben hat. Ich wollte unbedingt Zweiter werden. Dass es nun mit dem Sieg geklappt hat, umso besser. Ein dickes Lob geht an meine Beifahrerin Anna, sie ist top», lobt Mike Roscher.

Sattler/ Neubert hatten schon im Training mit Problemen zu kämpfen. Nach einem Motorplatzer im ersten Qualifying mussten sie das Gespann neu aufbauen. Nachdem sie im Rennen die Führung an Mike Roscher abgeben mussten, streikte erneut die Technik und Josef Sattler rettete enttäuscht Platz 4 ins Ziel.

Von dem immer langsamer fahrenden Sattler-Gespann konnten Bennie Streuer/ Geert Koerts profitieren und übernahmen den zweiten Platz. Auch Platz 3 musste Sattler abgeben. Auf dem letzten Podestplatz kamen die Schweizer Jakob Rutz/ Marcel Fries ins Ziel.

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