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Den ersten Testtag der Superbike-WM in Jerez beendete Michael van der Mark abgeschlagen mit fast zwei Sekunden Rückstand. Erst später verriet der Pata Yamaha-Werkspilot, dass er unter einem gebrochenen Handgelenk leidet.
Überraschend deutlich lag Michael van der Mark am ersten Testtag in Jerez zurück. Der Yamaha-Pilot büßte nicht nur auf die Bestzeit von Jonathan Rea (Kawasaki) 1,9 sec ein, auch sein Teamkollege Alex Lowes war um 1,3 sec schneller – dabei war der Niederländer Dritter der Superbike-WM 2018!
Erst am Abend stellte sich heraus, warum van der Mark so deutlich verlor. "Das Kahnbein ist gebrochen, die Schmerzen sind heftig", verriet Michael van der Mark SPEEDWEEK.com. "Es fühlt sich für mich nicht so an, als wäre etwas kaputt. Als der Arzt aber das CT gesehen hat, war er schwer beeindruckt. Zum Glück wächst der Knochen bereits wieder zusammen, deshalb hat er mir den Test nicht verboten, es tut halt nur sehr weh. Das ist natürlich nicht gerade ideal, immerhin kennen wir den Grund. Normalerweise braucht ein gebrochenes Kahnbein mit einer Schiene acht Wochen, der Arzt war überrascht, was ich während dieser Zeit aber alles gemacht habe. Jetzt trage ich eine Schiene, weil es einfach angenehmer ist. Wenn ich fahre, nehme ich sie aber ab."
Die Rundenzeiten sind für van der Mark bei diesem Test nicht wichtig. "Es sieht vielleicht so aus, als wäre ich langsam. Aber ich kann versichern, dass ich wegen meiner Hand nicht wie sonst pushen kann . Ich wollte zuerst auch einen Qualifyer ausprobieren, aber das machte keinen Sinn. Es fällt mir so schon schwer genug, das Bike unter Kontrolle zu behalten. Maximal bin ich sechs Runden am Stück gefahren, dann fühlte ich mich müde."
Das Testprogramm von Yamaha ist überschaubar, der 26-Jährige konzentriert sich auf die Elektronik. "Wir machen stetige Fortschritte. Es ist nur schwierig zu sagen, wo wir landen werden. Im Moment testen wir eine neue Schwinge, die aber Vor- und Nachteile hat. Es sind viele kleine Dinge, unser Fokus liegt aber auf Verbesserung der Elektronik, die ist extrem wichtig", meinte der schnell Mann aus der Käsestadt Gouda. "Unser Basis-Setting ist gut, wir müssen sie aber noch besser machen. Ich erwarte, dass wir über die Elektronik besseren Grip generieren können, deshalb arbeiten wir sehr hart daran. Und wenn ich wieder total fit bin, werde ich weiter an meinem Fahrstil arbeiten."
Zeiten Jerez-Test,Tag 1:
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