ADAC Supercross Chemnitz: Erfolgreicher Track-Check

Von Thorsten Horn
ADAC Supercross Cup
Wie üblich erfolgte am Tag vor dem großen Stollenritter-Hallenspektakel, dem nun schon 15. Internationalen ADAC Sachsen Supercross Chemnitz, der sogenannte Track-Check.

Dieser ist notwendig, damit die Piloten optimale Bedingungen vorfinden und eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet ist. Da der Streckendesigner Freddy Verherstraeten und sein weltweit anerkanntes Team wieder ganze Arbeit geleistet haben, ist das, bis auf marginale Handarbeiten, im Prinzip auf Anhieb wieder der Fall.

Die große Kunst besteht immer darin, dass insgesamt fünf Klassen am Start sind und die Strecke für alle Hubraum-Kategorien passen muss. Während die Top-Klasse SX1 mit in der Regel 450-ccm-Maschinen, die direkte Nachwuchsklasse SX2 mit 250ern und die SX3, in der 85er-Bikes eingesetzt werden, an beiden Tagen im Programm sind, kommt am Freitag, dem 1. Dezember, die SX4 (65 ccm) und am Samstag an deren Stelle die SX5 (50 ccm) zum Zug.

Zum erlesenen Kreis derer, die die Stecke zum Track-Check unter die Räder nehmen durften, gehörte auch der US-Amerikaner Tyler Bowers. Der Gesamtsieger und damit «König von Chemnitz» des Jahres 2012 meinte anschließend: «Ich erinnere mich, dass bei meinen letzten Auftritten in Deutschland 2012 und 2013 der Boden in Chemnitz immer sehr weich war, was ich nicht sonderlich mag. Jetzt hat man neue Erde, die eine viel bessere Konsistenz hat. Somit freue ich mich schon darauf, dass es endlich losgeht. Ich habe 2012 fünf meiner sechs Läufe hier gewonnen. Mein Ziel ist es von daher natürlich, wieder König zu werden, aber in Deutschland braucht man immer auch Glück zum Gewinnen.»

Zum Thema Strecke meinte Freddy Verherstraeten: «Die Sicherheit steht immer an erster Stelle – für die Fahrer, aber vor allem auch für die Zuschauer. Wir hatten ja im vorigen Jahr diesen Zwischenfall, als ein Fahrer die Kontrolle über sein Bike verlor und dieses dann außerhalb der Streckenbegrenzung landete. Zum Glück ging die Sache glimpflich aus. Von daher habe ich dieses Mal eine Variante gewählt, bei dem sich die beiden Anlieger-Kurven im inneren Teil der Strecke befinden. Dass diese bei den Fahrern, die heute gefahren sind, gleich so gut ankam, freut uns natürlich.»

Wenngleich der Ticketvorverkauf vor allem für den Freitag über dem Vorjahreswert liegt, werden an beiden Abenden an der Tageskasse noch Restkarten erhältlich sein. «Am Samstag waren wir in der Regel immer ausverkauft, aber irgendwie haben wir bisher alle untergebracht. Bei uns wird niemand draußen stehen gelassen», lautet der für alle Spätentschlossenen beruhigende Kommentar von Dr. Ralf Schulze, seines Zeichens Geschäftsführer der gastgebenden C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de.

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