Endurance-WM

Yamaha Austria baut EWC-Motorräder für Razlan Razali

Von - 13.08.2019 11:32

Razlan Razali ist nicht nur Teambesitzer in der Moto3-, Moto2- und MotoGP-WM, der Malaysier plant mit Unterstützung von Yamaha Austria (YART) auch eine Equipe beim Endurance-WM-Lauf in Sepang einzusetzen.

Nach dem Wegfall des Großen Preises von Malaysia organisierte der Sepang International Circuit eine drei Monate dauernde Umfrage, welche andere Motorsportserie die Formel 1 ersetzen könnte. Als Sieger dieser öffentlichen Abstimmung ging die Langstrecken-Weltmeisterschaft für Motorräder hervor. Dem Ergebnis wurde Rechnung getragen. Das Rennen wurde als Überbrückung der langen Wintermonate in den WM-Kalender 2019/2020 aufgenommen. Die Veranstaltung wird am zweiten Dezember-Wochenende gemeinsam mit der World Touring Car Meisterschaft ausgetragen.

Der nach dem Mitte September stattfindenden Bol d’Or zweite Weltmeisterschaftslauf der Saison, der für japanische und asiatische Teams gleichzeitig als Qualifikation für das Ende Juli stattfindende WM-Finale gilt, wird dasselbe Format wie das bei den Motorradherstellern so wichtige Rennen in Suzuka aufweisen. Er wird über die Renndistanz von acht Stunden gehen, der Zieleinlauf erfolgt bei einbrechender Dunkelheit und auch das Top-10-Trial für die Ermittlung der Startpositionen 1 bis 10 wird übernommen.

Der Manager des Sepang International Circuits Razlan Razali, der auch Teams in der Moto3 mit John McPhee und Ayumu Sasaki, der Moto2 mit Khairul Idham Pawi sowie der MotoGP mit Jungstar Fabio Quartararo und Franco Morbidelli betreibt, plant für die Heimveranstaltung eine eigene Mannschaft einzusetzen. «Es wird eine Kombination aus unserem malaysischen Piloten sowie einen Fahrer aus der MotoGP und World Superbike sein», deutet der Malaysier kryptisch an, ohne ins Detail zu gehen. Für den Aufbau der Motorräder und die gesamte Logistik des Einsatzes wird das Yamaha Austria Racing Team (YART) verantwortlich sein.

Anlässlich der «myWorld Motorrad Grand Prix von Österreich» auf dem Red Bull Ring ließ es sich Razali nicht nehmen, dem nur etwa eineinhalb Fahrstunden von der obersteirischen Rennstrecke entfernt gelegenen Hauptquartier des Langstrecken-Weltmeisters 2009 einen Besuch abzustatten. Razali zeigte sich beeindruckt von der professionellen Arbeit des von Mandy Kainz gegründeten Unternehmens. Der umtriebige Steirer besuchte seinerseits die Teams von Razali, wo der Vertrag am Samstagvormittag besiegelt wurde.

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Mandy Kainz (li.) und Razlan Razali besiegeln Deal für das Acht-Stunden-Rennen in Sepang © Facebbok/Razali Mandy Kainz (li.) und Razlan Razali besiegeln Deal für das Acht-Stunden-Rennen in Sepang
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