Formel 1

MSC: Mick Schumacher klärt Verwirrung um Initialen

Von - 10.06.2018 12:01

«MSC» - das Kürzel lässt die Herzen der Motorsport-Fans höher schlagen. Denn MSC stand eine ganze Ära lang für Michael Schumacher. Und diese drei Buchstaben stehen noch heute für sieben WM-Titel, zahlreiche Rekorde.

Diese Abkürzungen gibt es im Motorsport heute freilich immer noch, ob nun bei Sebastian Vettel (VET), Lewis Hamilton (HAM) oder Max Verstappen (VER). Wie auch die Startnummern sind sie auch ein Markenzeichen.

Heißt: Diese Kürzel haben für die Fahrer eine Bedeutung. Verstappen hatte anfangs das Kürzel VES, weil VER bereits durch Testfahrer Jean-Eric Vergne besetzt war. Vergne ist inzwischen in der Formel E, und Verstappen holte sich bei der FIA die Erlaubnis für das VER.

Auch in den unteren Formelklassen gibt es diese Kürzel. Da liegt es doch nahe, dass Mick Schumacher die Initialen seines Vaters übernimmt? Das dachten wohl viele Fans, liegen damit aber falsch, Mick fährt unter SCM. Das stellte er nun nochmals in einem kurzen Video klar.

«Ich habe mitbekommen, dass viele von euch denken, dass meine Initialen MSC sind, aber das ist nicht der Fall. Das sind die Renninitialen meines Dads. Meine sind SCM», sagte der 19-Jährige. Die Entscheidung ist nur folgerichtig, schließlich hat Mick immer betont, seinen eigenen Weg gehen zu wollen.

Der führt ihn zu seinem ersten Auftritt in diesem Jahr vor heimischem Publikum. Vom 22. bis 24. Juni findet auf dem Norisring das dritte Rennwochenende der Formel 3 statt. Rechtzeitig zum Klassiker auf dem berüchtigten Stadtkurs kommt Mick in Form, zuletzt in Budapest fuhr er zum zweiten Mal in seiner Formel-3-Karriere auf das Podium, wurde im dritten Rennen Dritter.

Mick ist mit seiner Leistungskurve zufrieden, sprach nach Aufholjagden von einem positiven Weg, auch wenn seine Schwäche im Qualifying diese Aufholjagden immer noch nötig machen. «Ich freue mich auf den Norisring, denn das ist natürlich noch einmal eine andere Geschichte als der Hungaroring», sagte Mick.

Micks Terminkalender ist sowieso prall gefüllt. Am nächsten Wochenende werden die Motorworld Köln – Rheinland und die Michael Schumacher Private Collection erstmals der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Die private Sammlung von Michael Schumacher nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise, die seine gesamte Karriere umfasst: Sie zeigt Karts seiner Anfangszeiten, Rennwagen seiner Formel-König-Zeit bis Formel-3- Zeit und natürlich einen Großteil seiner Formel-1-Boliden, mit denen er siebenmal Weltmeister wurde.

Auch zahlreiche Pokale sowie einzigartige Erinnerungsstücke gehören dazu. Jedes einzelne Fahrzeug, jeder Helm atmet die Erfolgsgeschichte des größten Formel-1-Fahrers aller Zeiten.

«Alle Menschen, die Spaß und nostalgische Gefühle mit Michaels unvergleichlicher Karriere verbinden, sollen hier in einer der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Motorsports einen Anlaufpunkt haben. Michaels Karriere umfasst weit mehr als zwei Dekaden, diese Preziosen erzählen daher auch ein großes Stück Mobilitäts-Geschichte», sagte Managerin Sabine Kehm.

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