IDM Superbike

Marc Moser: 15 IDM-SBK-Punkte mit Handbruch

Von - 10.06.2019 19:30

Der IDM-Rückkehrer könnte bessere Ergebnisse abliefern. Aber auf die Renndistanz ist die verletzte Hand nicht förderlich. Dennoch sammelte der Yamaha-Pilot in Oschersleben seine ersten Punkte.

Zufrieden verließ das Team MGM Racing Performance die Motorsport Arena Oschersleben nach der zweiten Runde der 2019er Ausgabe der IDM.

 Obwohl Superbike-Pilot Marc Moser mit einem gebrochenen vierten Mittelhandknochen angereist war, konnte er sich mit schnellen Rundenzeiten behaupten. «Ich war mir vorher nicht einmal sicher, ob ich das Wochenende überhaupt würde fahren können und bin echt froh, dass es schließlich geklappt hat», erklärte er nach getaner Arbeit. «Ich war überrascht, dass ich so gute Zeiten fahren konnte, aber die richtig schnellen Zeiten konnte ich nur auf ein paar Runden halten, was im Rennen auch deutlich wurde. Es tat schon weh, ich musste anders fahren und habe auch gemerkt, dass ich nicht hundertprozentig fit war.»

Moser eroberte im Qualifying die dritte Startposition und kämpfte sich im ersten Rennen bis auf Rang 8 durch. Im zweiten Lauf biss sich der 25-Jährige auf Position 9 durch. Insgesamt brachten im die beiden Zielankünfte 15 Punkte ein. Die ersten in dieser Saison. Durch die Nullnummer am Lausitzring, wo er nach einem Motorschaden im ersten Lauf gestürzt war und sich den Handbruch zugezogen hatte, ist er damit auf Platz 13 der Meisterschaft unterwegs.

«Schlussendlich, hat es gut funktioniert», urteilt Moser nach den Rennen. «Ich konnte zeigen, dass ich vorne mitfahren kann - wenn ich fit bin. Im ersten Rennen habe ich leider den Start verbockt, im zweiten Lauf ist mir dann ein guter Start gelungen. Ich bin schon recht zufrieden mit meiner Leistung trotz Handbruch. Wir haben im Laufe des Wochenendes einige Probleme gelöst, sind auch vorangekommen und haben dazugelernt. Sobald mein Grip nachließ, hatte ich mit Wheelies zu kämpfen und das konnten wir nach und nach verbessern. Alles ging in die richtige Richtung, also bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.»



«Zunächst einmal sind wir sehr zufrieden, dass Marc fahren konnte», meint dann auch auch Teamchef Michael Galinski. «Natürlich hat er im zweiten Rennen aufgrund seiner Verletzung wirklich beißen müssen. Im Training konnte er sein Potential wieder auf zwei, drei schnelle Runden zeigen. Im Rennen unter Schmerzen waren die Platzierungen absolut in Ordnung. Schade, dass das Wochenende von den vielen Stürzen überschattet wurde. Wir wünschen den verletzten Fahrern eine schnelle und vollständige Genesung.»

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