IDM Superstock 1000

Chris Schmid: «Das war die schlechteste Performance»

Von - 06.06.2015 14:04

Beim IDM Superstock-Rennen auf dem Lausitzring lief es für den Fahrer vom Team racing4fun.de nicht wirklich gut. Nach einer Analyse sollen die Ursachen bis zum Nürburgring beseitigt werden.

Auf dem Lausitzring stand eines der Highlights in der diesjährigen IDM Saison auf dem Programm. Gefahren wurde im Rahmen der DTM auf dem Lausitzring. So hatten die IDM-Piloten die Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Da allerdings alle Boxen der DTM zugesprochen wurden, bauten die Motorradteams und auch der Porsche Cup seine Zelte im Fahrerlager auf. Das Team racing4fun.de mit seinem Fahrer Chris Schmid konnte sich über die Unterstützung von Motorrad Steckbauer freuen. Die Firma stellte LKW samt Vorzelt zur Verfügung und verhalf so zu einer perfekten Unterkunft und Präsentationsfläche.

«Im Gegensatz zur ersten Veranstaltung vor vier Wochen an gleicher Stelle, wurde eine der DTM geschuldete Kurzvariante gefahren», erklärt Schmid. «Zum Einen ist die Start-Ziel-Gerade etwas länger, die erste Linkskurve dafür viel enger, zum Anderen wird nach wenigen Metern auf der Gegengerade links herum abgekürzt, gleich auf die Apcoa Kurve. Eine um etwa 20 Sekunden kürzere Streckenvariante, die aber für die Motorradfahrer eine höhere Belastung und keinerlei Ruhephasen bedeutet. Auch die Bremsen wurden deutlich höher beansprucht.»

«Erstaunlich wie sich eine Strecke mit nur wenigen Änderungen zu einer fast neuen Rennstrecke entwickelt», meint der IDM Superstock-Pilot, der bei dem wetterbedingten Trainings-Hin und -Her am Ende auf Platz 17 der Superstock-Startaufstellung stand.

«Die Zuschauerränge sind gut gefüllt, das Gefühl gut», dachte Schmid, als er zum ersten Rennen in die Startaufstellung rollte. Mit einem Bombenstart flog Schmid an einigen Kontrahenten vorbei und bog in die erste Kurve ein. «Leider stürzte im Gedränge Marvin Fritz, weshalb ich ausweichen musste und wertvolle Plätze verlor», beschreibt er dann sein Rennen. «Ausserdem stellten sich schon nach wenigen Runden wieder Probleme mit der Bremse ein. Wie schon im Training. Einmal konnte ich eine Kollision knapp vermeiden, das kostete aber acht Sekunden.»

Schmid entschloss sich, das Rennen vorzeitig zu beenden. Eine herbe Enttäuschung für den racing4fun.de Fahrer. Für das zweite Rennen montierte das Team einen weicheren Vorderreifen. «Ich hatte einen soliden Start», so Schmid. «Die ersten beiden Runden waren sehr turbulent. Es gab viele Berührungen, aber glücklicherweise keine Stürze.»

«Das war ein Wochenende zum Vergessen», musste Schmid zugeben, nachdem er auch im zweiten Rennen nicht bis in die Punkteränge vorstossen konnte. «Ein wenig Pech und viele Fehlentscheidungen führten dazu, dass ich mich auf dem Motorrad nicht wohl fühlte. Und ohne gutes Gefühl funktioniert es einfach nicht. Das war die mit Abstand schlechteste Performance meinerseits in dieser Saison. Ich muss nun erstmal in Ruhe versuchen, die Situation zu analysieren und die Ursachen ausmerzen. In nicht einmal zwei Wochen geht es schon zur vierten Station auf den Nürburgring. Es bleibt keine Verschnaufpause.»

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