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Valentino Rossi: Lob für Romano Fenati & Jack Miller

Von Günther Wiesinger
Sky-VR-46-KTM-Teambesitzer Valentino Rossi ist begeistert von seinem neuen Moto3-Rennstall mit dem WM-Zweiten Fenati. Er zieht aber auch den Hut vor Leader Jack Miller.

Valentino Rossi ist in dieser Moto3-WM-Saison mit seinem Sky VR46-KTM-Team wesentlich erfolgreicher als erwartet. Romano Fenati hat in diesem Jahr bereits drei Rennen gewonnen, er liegt in der Tabelle nur sieben Punkte hinter Leader Jack Miller. Und Francesco Bagnaia, der letztes Jahr auf der FTR-Honda im Team Italia keinen Punkt holte, hält sich in der WM an neunter Stelle.

«Ich bin sehr stolz und happy mit meinem Team, denn wir befinden uns in der ersten Saison und haben bei der Teamzusammenstellung eine gute Hand bewiesen. Wir haben die richtigen Leute ausgewählt. Wir haben ein gutes Team, mit einem guten Level und mit einer guten Organisation. Wir müssen uns beim Pay-TV-Sender Sky herzlich bedanken, denn sie haben uns einen Haufen Geld gegeben... Das ist ein wichtiger Teil.»

«Wir können uns aber auch glücklich schätzen, dass wir Fenati verpflichtet haben, das war nach seiner letztjährigen Saison ein Poker... Er war nur WM-Zehnter. Aber in diesem Jahr bringt Romano unglaubliche Leistungen. Wir haben eine grossartige Atmosphäre im Team und ein wunderbares Motorrad. Aber es ist Romano, der den Unterschied ausmacht. Dass er schon drei Rennen gewonnen hat, verursachte bei mir viel Freude und grosse Emotionen, nicht gleich, wie wenn ich selber gewinne. Aber das Team macht uns viel Freude. Unser Ziel ist es, den jungen italienischen Fahrern zu helfen. Ich denke, wir werden auch in Zukunft nur mit Italienern arbeiten. Wir haben viele Talente in Italien, die unsere Hilfe verdienen. Aber einen neuen Marc Márquez zu finden, das ist nicht einfach. Wichtig ist, dass Romano weitere Rennen gewinnen und am Jahresende vielleicht ganz vorne sein wird. Dann hat er eine grosse Karriere und eine vielversprechende Zukunft vor sich.»

Aber Rossi ist nicht verborgen geblieben, dass mit dem Australier Jack Miller ein sehr aussichtsreicher Pilot an der Tabellenspitze steht. «Miller ist sehr schnell. Eine seiner überragenden Stärken ist das späte Bremsen und das schnelle Einbiegen in die Kurven. Er verfügt über eine sehr gute Fahrzeugkontrolle. Er hat erstaunliche Fähigkeiten, die Maschine beim Bremsen in maximaler Schräglage noch zu beherrschen. Er kann dadurch sehr tief in die Kurven reinbremsen. Das ist eine Fähigkeit, die auch Marc Márquez auszeichnet. Ich freue mich für Jack, weil er er guter Kerl ist. Ich mag ihn. Ich mag ihn als Typ – und ich mag seine Fahrweise. Jack ist zwar der Rivale von Romano. Aber ich hoffe, dass der Titel erst beim letzten Rennen entschieden wird.»

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