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Maverick Vinales: Wo sind seine Stärken & Schwächen?

Von - 31.12.2015 14:19

Zum dritten Mal in seiner GP-Karriere wurde Maverick Vinales 2015 zum Rookie of the Year gekrönt. Aber der Suzuki-Pilot weiss, dass er von den MotoGP-Stars noch viel lernen kann.

Nach dem dritten WM-Rang in der Moto2-Klasse 2014 etablierte sich Maverick Vinales in der vergangenen Saison als «Rookie of the Year» in der MotoGP-WM. Der Moto3-Weltmeister von 2013 gilt als einer der ganz aussichtsreichen Fahrer für die Zukunft.

Der Suzuki-Ecstar-Fahrer hat in der Saison 2015 viel gelernt. Und er hatte zwei der besten Lehrer, die man sich im Zweiradsport wünschen kann.

Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre wurde Vinales zum «Rookie oft he Year» gekrönt. Dieses Kunststück war ihm auch schon in der Klasse 125 ccm und Moto2 gelungen.

Der Spanier schaffte auf der Werks-Suzuki GSX-RR den zwölften WM-Rang und kassierte 97 Punkte.

Wer waren die besten Lehrer für «Mack» Vinales?

Wir haben dem Talent ein paar Statement so gewissen Schlagworten entlockt.

Heisse Runden

«Ich denke Marc Márquez ist der schnellste MotoGP-Fahrer, wenn es um eine einzelne schnelle Runde geht. Es ist erstainlich, wenn man mitansehen kann. wie er seine Fähigkeiten optimal nützt. Aber bei Suzuki bin ich 2015 mit den Qualifyings auch zufrieden. Die erste Startreihe mit Platz 2 in Barcelona war ein Highlight.»

Die Pace im Rennen

«Bei der Rennpace ist womöglich Jorge Lorenzo überragend. Er ist sehr konstant und hat das 2015 an jedem GP-Weekend unter Beweis gestellt – vom ersten freuen Trainings bis zum Rennschluss am Sonntag. Er ist in der Lage, während der gesamten Renndistanz die gleiche Pace vorzulegen. Und das ist wirklich nicht einfach.»

Das Kurvenfahren

«Ich denke, auch hier ist Jorge wieder der überragende Fahrer. Meiner Meinung nach ist er nicht der beste Bremser im Feld – denn er bremst nicht besonders spät. Aber es ist unbeschreiblich, wie geschickt der den Gasgriff handhabt und wie wunderbar er die Kurvenfahrten bewältigt.»

Das Bremsvemögen

«Marc Márquez ist imstande, sehr, sehr spät zu bremsen. Und er biegt sehr sanft und gefühlvoll in die Kurven ein.»

Überholen

«Da nenne ich zwei Lehrer, die darauf spezialisiert sind: Marc und Valentino.»

Im Regen

«Da setze ich auf Yonny Hernandez. Im Nassen kann ich von ihm lernen.»

Starts

«Das ist das Gebiet, auf dem Dani Pedrosa seine Stärken ausspielt. Er startet immer ausgezeichnet. Es spielt keine Rolle, von welcher Startposition er wegfährt. Er macht trotzdem auf den ersten Metern immer wertvolle Positionen wett.»

Qualifying-Reifen

«Aleix Espargaró weiss sehr gut, wie man das Maximum aus diesen weichen Reifen rausholt. Dazu Iannone und Petrucci. Aber wie gesagt: Marc Márquez ist über eine einzelne Runde der überragendste Fahrer. Schneller als alle andern.»

Reifen-Management im Rennen

«Da nehme ich mir ein Beispiel an Dani und Jorge. Marquez und Valentino sind aggressiver und verschleissen die Reifen stärker. Ich schätze, ich bin bei diesem Thema auch gut dabei. Gegen Ende der Grand Prix zähle ich zu den Fahrern, deren Reifen noch im besten Zustand sind und die dann noch die besten Zeiten fahren können.»

Die beste Referenz

«Der beste Fahrer, dem ich gerne folge, ist Marc Márquez. Wir haben einen sehr ähnlichen Fahrstil. Und wenn er vor mir ist, kommt mir das sehr zugute. Wenn ich mi einer Fahrer aus der Vergangenheit zum Nachfahren aussuchen könnte, würde ich Kevin Schwantz nehmen, die legendäre Nummer 34. Am komfortabelsten ist es für mich, wenn ich meinem Teamkollegen Aleix Espargaró verfolgen kann. Er hat dasselbe Motorrad wie ich. Ausserdem fährt er ähnliche Linien. Am schwierigsten ist es für mich gewesen, den Werks-Yamaha von Rossi und Lorenzo auf den Fersen zu bleiben, auch Pol Espargaró und Bradley Smith. Sie bremsen nicht besonders spät, fallen aber durch hohen Kuvenspeed auf.»

Wo muss sich Maverick verbessern?

«Vor allem müssen meine Starts besser werden und meine ersten Rennrunden. Da habe ich den grössten Aufholbedarf.»

Was sind die Stärken von Maverick?

«Ich würde sagen, ich spiele meine Stärken gegen Ende der Rennen aus. Man kann also sagen, das Reifen-Management zählt zu meinen Vorzügen.»

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