Motocross der Nationen

Ken Roczen: «Das Arschloch für die deutschen Fans»

Von - 06.04.2018 10:48

Der deutsche Supercross-Star Ken Roczen (Honda) ist bei seiner Arbeit am neuerlichen Comeback voller Tatendrang und denkt an einen Auftritt beim wichtigsten Event der Outdoor-Saison im Herbst.

Ken Roczen überraschte zuletzt mit der Meldung, er wolle zum Saisonende im Oktober seine Freundin Courtney Savage heiraten. Mit der erneuten schweren Verletzung hat sich beruflich einiges geändert. Der HRC-Werksfahrer, der bis zu seinem Crash in der 450er-SX-Serie hinter Husqvarna-Pilot Jason Anderson auf Platz 2 lag, hat in der Saison 2018 aber noch einiges vor. Der 23-jährige Thüringer, der im Mai in die US-Outdoor-Saison einsteigen will, verriet in einem Video-Interview mit Cross Magazin, er spekuliere mit dem Antritt beim Motocross der Nationen, das dieses Jahr in den USA stattfindet.

Roczen dazu: «Der Plan wäre ja eigentlich schon 2017 gewesen, dass ich am MX der Nationen teilnehme. Wegen der Hand konnte ich dann natürlich nicht. Aber wenn alles klappt, dann möchte ich 2018 wieder dabei sein. Ich war ja bei einigen Cross der Nationen dabei und wir hatten mit dem Team Deutschland auch guten Erfolg. Sobald man mal sagt, dieses Jahr wird es nichts, dann ist man immer gleich das Arschloch für die deutschen Fans.»

Deutschlands bester Motocross-Fahrer schickte eine Bitte in die Heimat: «Liebe Fans, seid mir bitte nicht böse – ich kann verstehen, wenn es mal zu irgendeinem Zeitpunkt nicht nach eurem Wunsch läuft. Ich versuche es, hatte jetzt ein paar Jahre Pause, was das MXDN betrifft. Aber im Großen und Ganzen ist das eigentlich mein Lieblings-Event. Motocross ist normalerweise ein Einzelsport. Aber beim MXDN sind wir ein Team und es ist geil, wenn viele deutsche Fans dabei sind.»

Roczen nimmt auch zu den Stimmen Stellung, die den US-Stars mangelndes Interesse am MXDN vorwerfen: «Viele verstehen in Europa einfach nicht, wie das für uns hier in den USA ist. Wir haben den Monster-Cup, das Red Bull Straight Rhythm, dann die 17 Supercross- und zwölf Outdoor-Wochenenden. Es ist schwierig. Wenn du Meisterschaften gewinnen willst, kannst du beim Training nicht so tageweise dahinplätschern. Es muss alles kalkuliert sein, es kommen aber halt auch sehr viele Stunden zusammen. Machen tue ich es definitiv gerne.»

 

 

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