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Am Wochenende: ADAC GT Masters gemeinsam mit DTM

Beim Motorsport-Festival auf dem Lausitzring bestreiten das ADAC GT Masters und die DTM ein gemeinsames Rennwochenende. Insgesamt 34 Supersportwagen sollen beim Saisonhighlight mit dabei sein.

ADAC GT Masters

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Das mit Spannung erwartete Highlight der ADAC GT Masters-Saison 2016 steht kurz bevor: Vom 3. bis 5. Juni findet auf dem Lausitzring das Motorsport Festival mit ADAC GT Masters und DTM statt. Erstmals seit 2008 sind die beiden populärsten deutschen Automobil-Rennserien damit wieder an einem Wochenende zu sehen. Beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring kommen die Fans in den Genuss des bisher grössten ADAC GT Masters-Feldes des Jahres: Die Teams bringen zum dritten von sieben Rennwochenenden 34 Supersportwagen von acht verschiedenen Marken an den Start. SPORT1 überträgt die Rennen am Samstag und Sonntag jeweils live ab 13 Uhr im Free-TV.

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Der Lausitzring ist ein echter Klassiker im ADAC GT Masters: Seit der Debütsaison im Jahr 2007 ist der Kurs in Brandenburg fester Bestandteil des Kalenders und zudem bekannt für seine grosse Chancengleichheit. Bei den 18 bisher ausgetragenen Rennen siegten 25 verschiedene Fahrer mit Autos von acht verschiedenen Marken. Einer von ihnen war 2013 Daniel Keilwitz. Auch 2016 läuft es für den ADAC GT Masters-Rekordsieger und seinen Teamkollegen bei Callaway Competition, den französischen Rookie Jules Gounon, gut. Gemeinsam fuhr das Corvette-Duo zuletzt auf dem Sachsenring zum Debütsieg des neuen Modells C7. "Es tat unserem Team sehr gut, endlich mal wieder einen Sieg zu feiern", so Keilwitz. "Insgesamt hatten wir einen prima Saisonstart. Dass die Corvette so früh so reibungslos funktioniert, hatte niemand erwartet. Ich denke, dass wir auf dem Lausitzring an die Form anknüpfen können, denn mit dem Vorgängermodell waren wir dort auch immer erfolgreich. Das Freie Training wird entscheidend sein, um mit dem neuen Modell ein paar Dinge auszuprobieren."

Die statistischen Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden bringt auch Martin Ragginger mit. Die persönliche Vita des Österreichers weist einen Sieg und drei Pole-Positions auf dem Lausitzring auf. Im Wechsel mit seinem Teamkollegen von Precote Herberth Motorsport, Robert Renauer, steuert er einen neuen Porsche 911 - Porsche ist die erfolgreichste Marke auf dem Kurs. "Es sollte für uns definitiv besser laufen als auf dem Sachsenring", so Ragginger. "Wir haben die jüngsten Rückschläge verkraftet und sind wieder voll motiviert. Robert und ich wissen, was wir können."

Noch keinen ADAC GT Masters-Start in der Lausitz, aber dennoch einiges an Erfahrung auf dem im Jahr 2000 eröffneten Kurs hat Connor De Phillippi vorzuweisen. Der US-Boy weiss mit Christopher Mies einen erfahrenen GT3-Piloten an seiner Seite im Audi R8 von Montaplast by Land-Motorsport, und nach drei zweiten Rängen und einem siebten Platz will das Duo die Führung in der Fahrerwertung verteidigen. Die Audi-Piloten liegen sechs Punkte vor den Titelverteidigern Sebastian Asch/Luca Ludwig (beide AMG-Team Zakspeed) sowie Keilwitz/Gounon, die 17 Punkte Rückstand auf die Spitzenreiter aufweisen. "Uns ist ein starker Start in die Saison gelungen", so De Phillippi. "Aber das ist auch auf die intensive Vorbereitung im Winter und den Support, den wir von Audi erhalten, zurückzuführen. Wir hoffen, dass es auf dem Lausitzring so weitergeht. Ich fühle mich dort sehr wohl, ich kenne den Kurs aus dem Porsche Carrera Cup. Mit dem Audi R8 haben wir dort direkt nach dem Sachsenring-Wochenende getestet. Wenn wir erneut in die Top Drei fahren, wären wir zufrieden. Mit ein bisschen Glück ist sogar ein Sieg drin."

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Teamkollege Christopher Mies: "Wir sind natürlich zufrieden mit unserem Saisonstart. Tabellenplatz eins kann sich sehen lassen. Allerdings sind wir noch nicht bei 100 Prozent. Wir hatten einfach zu wenig Testzeit vor der Saison. Wir haben eine tolle Fahrerpaarung und wenn uns fehlerfreie Rennen gelingen, können wir auch wieder vorn landen. Aber die Konkurrenz im ADAC GT Masters ist sehr stark."

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In der Junioren-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre führt dank seiner Erfolge in der Gesamtwertung ebenso Connor De Phillippi. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Jules Gounon ist mit 32 Punkten schon beträchtlich. Spannender geht es in der Trophy-Wertung für nicht-professionelle Piloten zu: Corvette-Pilot Remo Lips (RWT Racing) hat am Sachsenring die Tabellenführung übernommen und liegt nur neun Zähler vor Rolf Ineichen (GRT Grasser-Racing-Team).

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