Diogo Moreira in Austin: MotoGP-Wochenende mit Stolpersteinen
MotoGP-Rookie Diogo Moreira zeigte in Austin ein unauffälliges Wochenende: Nach dem Ausfall im Sprint sammelte der Honda-Pilot im Grand Prix immerhin drei WM-Zähler.
Für LCR-Honda-Pilot Diogo Moreira verlief das MotoGP-Wochenende in Austin mit gemischten Gefühlen. Während der Brasilianer im Sprint frühzeitig ausschied, konnte er im Grand Prix wichtige Erfahrungen sammeln und das Rennen auf Rang 13 beenden – mit 22,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Vom 14. Startplatz aus ins Rennen gegangen, arbeitete sich Moreira zwischenzeitlich bis auf Position 12 nach vorne. Im weiteren Verlauf musste er jedoch wieder Plätze abgeben und verlor unter anderem Duelle gegen Fermin Aldeguer und Brad Binder. Immerhin setzte er sich im direkten Zweikampf gegen Franco Morbidelli durch. Nach drei Rennwochenenden liegt Moreira nun mit neun WM-Punkten auf Rang 16 der Gesamtwertung.
Der Sprint am Samstag verlief enttäuschend: Moreira musste bereits nach drei Runden aufgeben. «Ich fuhr nur eine Runde, es war nicht möglich, das Rennen fortzusetzen. Auf der Geraden schoss die Drehzahl in die Höhe. So konnte ich nicht weiterfahren», erklärte der LCR-Pilot die technischen Probleme.
Im Grand Prix zeigte sich der Rookie kämpferisch und zog ein insgesamt positives Fazit: «Uns fehlten die Erfahrungen aus dem Sprintrennen. Es war gut, dass wir den Grand Prix beenden konnten. Mir fiel es schwer, das Tempo hoch zu halten. Es ist ein wirklich anspruchsvoller Kurs. Unterm Strich bin ich happy, denn wir konnten uns behaupten. Es geht noch um ein paar Details. Jetzt müssen wir so weitermachen und den Schwung aufrechterhalten.»
Eine Rolle spielte dabei auch die Reifenwahl: «Das Gefühl für das Motorrad war anders, weil wir den Medium-Reifen verwendeten», schilderte Moreira. Gleichzeitig verwies er auf frühere Leistungen: «In Brasilien hatten wir einen guten Sprint. Wir müssen das Motorrad einfach noch besser verstehen.»
Zuversichtlich stimmt den jungen Honda-Piloten zudem der Blick auf seine Markenkollegen: «Wir sahen, dass Marini vorne dabei war und auch Mir war schnell. Wir müssen weiter lernen und dürfen nicht vergessen, dass es erst mein drittes Rennen war», bremste der Moto2-Weltmeister die Erwartungen.
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