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Top-3 rücken bis auf fünf Punkte zusammen, fünftes Podium für Kratochwil
Es war alles angerichtet für den Heimsieg auf dem Red Bull Ring in der Steiermark, KTM-Ass Pedro Acosta war im MotoGP-Sprint am Samstag eine Klasse für sich. Wie der Spanier mit seinem Sturz umgeht.
In Kurve 3 übernahm Pedro Acosta die Führung, in den ersten elf Runden fuhr er seinen Verfolgern Jorge Martin (Aprilia) und Marc Marquez (Ducati) bis auf zwischenzeitlich 2,8 sec davon. Als die Gallionsfigur von KTM in Runde 12
«Meine Pace war sehr gut, ich habe auf dem Dashboard geschaut, wie viele Runden ich noch zu fahren habe und wie es mit dem Sprit aussieht, dann habe ich es weggeschmissen, weil ich den Bremspunkt verpasste», fasste Acosta seine Schicksalsrunde zusammen. «Noch drei Runden zu fahren, 3 sec voraus, normal schraube ich da etwas zurück, um kein Risiko einzugehen. Ich habe etwas den Fokus verloren – sollte ich am Sonntag in der gleichen Situation sein, werde ich nicht nachlassen.»
Eine Chance, den Sturz zu verhindern, sah der 22-Jährige auch mit zwei Stunden Abstand nicht. «Ich war so schnell, dass ich die Kurve nicht mal hätte abkürzen können», meinte Pedro. «Ich habe es vermasselt. Ich war zu Beginn sooo schnell. Mein Überholmanöver gegen Marc war riskant, aber eines, mit dem man eine Meisterschaft gewinnt.»
Ich habe nichts mehr zu verlieren.pedro acosta
Das Rennen nach dem Ausrutscher zu Ende fahren, machte laut Acosta keinen Sinn: «Ich lag außerhalb der Punkte, war langsam und hätte die Reifen wieder aufwärmen müssen. Es war nicht nötig, ein Risko einzugehen.» Seine Herangehensweise am Sonntag werde dieses Ergebnis nicht beeinflussen, hielt der Spanier fest. «Ich habe nichts mehr zu verlieren. Mal sehen, wo ich stehe. In Österreich ist es so, dass sich die Strecke vom Sprint zum langen Rennen normal sehr verändert. Das Thema Spritverbrauch wird eine große Rolle spielen.»
Am Donnerstag hatte Weltmeister Marc Marquez betont, dass Acosta noch im Titelkampf wäre, schließlich läge dieser 65 Punkte hinten und er selbst habe 102 Punkte aufgeholt. Am Spielberg-Samstag vergrößerte sich der Rückstand des Ausnahmekönners auf 77 Zähler – jetzt gegenüber dem neuen alten WM-Führenden Jorge Martin (Aprilia), der den Sprintsieg von Acosta erbte.
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