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Fernando Alonso (Aston Martin): Ausfall in Kanada wegen seltsamen Grundes

Kurz nach dem Grossen Preis von Kanada und dem Ausfall von Fernando Alonso wurde vermutet, der Sitz seines Aston Martin sei gebrochen. Inzwischen hat sich herausgestellt – es war alles etwas anders.

Im Artikel erwähnt

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Der spanische Aston Martin-Superstar Fernando Alonso musste beim Traditions-GP von Kanada aufgeben. Zunächst war davon die Rede, dass mit dem Sitz des Spaniers etwas nicht stimmte.

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Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass die Sitzschale in einem GP-Rennwagen entweder nicht perfekt ausgeschäumt worden war und daher dem Fahrer Unbehagen beschwert; oder dass die Schale aufgrund der harten Schläge sogar bricht. Die Randstein-Hoppelei auf dem Circuit Gilles Villeneuve ist berüchtigt.

Doch Tage nach dem Grand Prix in Montreal stellt sich heraus: Der wahre Grund für den Ausfall des zweifachen Formel-1-Champions war ein wenig anders als gedacht.

Alonso nach dem WM-Lauf: «Ich bekam Rückenschmerzen, weil wir ein Problem mit dem Sitz hatten. Ich fühlte mich zunehmend unwohl. Da wir ausserhalb der Punkteränge lagen, beschlossen wir, dem Leiden ein Ende zu setzen. Wir hatten am Samstag versucht, ein paar Dinge anzupassen, aber es hat nicht funktioniert.»

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Mike Krack, leitender Aston Martin-Ingenieur: «Die Ursache für das Problem liegt primär in der Position des Fahrers im Cockpit, die gegenüber den früheren Jahren so modifiziert wurde, dass sie weiter nach hinten geneigt ist. Diese Änderung sollte den Schwerpunkt senken und theoretisch die Helmexposition gegenüber dem Luftstrom verringern, wodurch Turbulenzen minimiert und die Leistung verbessert werden sollten.»

«Fernando hat sich seit einiger Zeit nicht wohl gefühlt im Wagen – doch nie so sehr, dass es zu einem echten Problem wurde. Aber in Kanada war es wie ein Druckpunkt, der von Runde zu Runde schlimmer wird, und ich denke, wir müssen die Sitzposition überdenken.»

«Bei diesen Autos versucht man, den Piloten so tief wie möglich zu setzen. Vielleicht sind wir dabei einen Schritt zu weit gegangen, aber das ist etwas, das wir untersuchen müssen.»

Es ist noch unklar, ob und wie die Schwierigkeiten für das Monaco-GP-Wochenende gelöst werden können.

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