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Audi-Rennchef Allan McNish: «Haben einen Schritt nach vorne gemacht»

Das Audi-Team ging in Kanada zum vierten Mal in Folge leer aus. Dennoch ist sich Rennchef Allan McNish sicher, dass das Team im Vergleich zum vorangegangenen Rennen in Miami zulegen konnte.

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Auch nach fünf Rennwochenenden belegt das Audi-Team den letzten Platz in der WM-Tabelle. Das Punkte-Konto steht immer noch bei zwei Zählern, diese hatte Gabriel Bortoleto beim Saisonauftakt im Albert Park von Melbourne gesammelt. Beim jüngsten Kräftemessen in Montreal war der Rennstall des deutschen Autobauers neben dem notorischen Schlusslicht Aston Martin und Neueinsteiger Cadillac das dritte Team im Feld, das weder im Sprint noch im Rennen punkten konnte.

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Das Mini-Rennen am Sonntag beendeten Bortoleto und Nico Hülkenberg auf den Plätzen 12 und 15, wobei der Deutsche nach dem Brasilianer ins Ziel kam. Im GP hatte dann Hülkenberg die Nase vorn, allerdings gab es auch für die Plätze 12 und 13 keine frischen WM-Zähler. Die verpasste Top-10 am Rennsonntag war nicht zuletzt das Ergebnis der Reifenwahl, die das Team für den Start getroffen hatte.

Wie McLaren und Cadillac schickte auch Audi beide Fahrer auf den Intermediates ins Rennen, was sich rückblickend als Fehler herausgestellt hat, wie Allan McNish einräumt. Der Rennchef erklärt: «Das Rennen wurde stark von den Wetterbedingungen und den Reifen-Entscheidungen beim Start bestimmt. Es war nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen, und wir haben uns aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen für die Intermediates entschieden, was sich im Nachhinein betrachtet angesichts des verspäteten Starts nicht als ideale Strategie herausgestellt hat.»

«Es war klar, dass es. schwierig werden würde, und am Ende landeten wir auf den Plätzen 12 und 13. Zwar gibt es einige positive Aspekte aus dem Wochenende in Bezug auf die Zuverlässigkeit und das problemlose Absolvieren aller Sessions, doch es bleibt noch einiges zu tun, damit wir unser Tempo auch in Ergebnisse ummünzen können», räumt der ehemalige Rennfahrer aus Grossbritannien ein.

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Gleichzeitig kommt McNish aber auch zum Schluss: «Trotzdem haben wir das Gefühl, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben, wenn man unsere Performance mit jener beim vorangegangenen Rennen in Miami vergleicht, insbesondere was die Konstanz und die allgemeine Leistung über das gesamte Wochenende hinweg angeht.»

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