Ferrari-Teamchef Vasseur: «Diese Pole hat Hamilton zwei Jahre lang gejagt»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur strahlte nach dem Qualifying mit der mexikanischen Sonne um die Wette, denn Lewis Hamilton hatte gerade seine erste GP-Pole in Rot erobert. Er sagt, was nun zu tun ist.
Die meisten GP-Beobachter hatten mit einer Pole von Charles Leclerc gerechnet, denn in allen drei freien Trainings war der Monegasse der Schnellere der beiden Ferrari-Stars. Doch als es darauf ankam, brannte Lewis Hamilton eine Runde in den Asphalt, die keiner übertrumpfen konnte. Damit feierte der siebenfache Weltmeister seine erste GP-Pole in Rot.
Entsprechend glücklich blinzelte Fred Vasseur beim TV-Interview mit «Sky Sports F1» in die Sonne. Der Teamchef des ältesten GP-Rennstalls der Welt erklärte: «Das ist ein guter Tag, denn diese Pole hat Hamilton zwei Jahre lang gejagt. Aber das Wichtigste kommt noch, die Pole kann man aber als wichtigen Meilenstein für Lewis und auch für uns als Team anschauen.»
Fred Vasseur betont: «Das wird im Rennen entscheidend sein»
Dass Leclerc am Ende mit Platz 3 Vorlieb nehmen musste, trübte die Freude nicht. «Charles hat beim ersten Q3-Versuch eine sehr gute Runde hinbekommen, beim zweiten Mal ist ihm aber ein kleiner Fehler unterlaufen. Schade, denn wir hätten die ersten beiden Startplätze holen können, aber es hätte auch schlechter laufen können, wenn man sich anschaut, wie gut die Runde von Max Verstappen angefangen hat. Er war auf einer starken Runde unterwegs. Aber in Mexiko gehört es dazu, dass du in den letzten paar Kurven leidest, wenn du am Anfang zu viel Druck machst. Es ist immer eine Frage der Balance», erklärte der Franzose.
Beim Start werden beide GP-Renner aus Maranello auf der saubereren Seite der Piste losfahren. Das will Vasseur aber nicht überbewerten: «Es geht sicherlich auch um den Windschatten bis zur ersten Kurve, da kann viel passieren. Ich habe keine Kristallkugel und kann nicht sagen, wie das Rennen laufen wird. Wir werden uns nun darauf konzentrieren, die beste Strategie zu erarbeiten und ich denke, es wird entscheidend sein, wo man in der ersten Kurve sein wird. Denn es ist wichtig, freie Fahrt zu haben, sonst überhitzt das ganze Auto in der verwirbelten Luft. Das ist ein Thema, das alle beschäftigt.»
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