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Kirby/Salmon: Motorschaden und Sicherheitsmodus kosten bessere Resultate

Das WM-Wochenende in Kroatien lief für Paul Kirby und Beifahrerin Ema Salmon nicht wie geplant. Zweimal zum falschen Zeitpunkt gab es für die britisch-französische Paarung Rückschläge wegzustecken.

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Die bemerkenswerte Initiative der deutschen Seitenwagen-Insider Eckart Rösinger und Michael Breitenbach und ihrer Organisation Sidecar Partner in Verbindung mit dem Motorrad-Weltverband FIM sowie dem Seriensponsor Marin hat über die Wintermonate einiges in Bewegung gebracht. Die Liste der Teilnehmer hat sich gegenüber dem Vorjahr beinahe verdoppelt und es gibt sogar noch Potenzial für die Zukunft.

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Paul Kirby ist eines der neuen Gesichter in der Seitenwagen-WM. Als Beifahrerin hat sich der Brite die Französin Ema Salmon geangelt, die von Lukas Wyssen im Alter von zarten 16 Jahren unter die Fittiche genommen und langsam, aber konsequent an die Weltmeisterschaft herangeführt wurde. Gemeinsam mit dem Schweizer bestritt sie 2024 die Serie und schloss sie an der beachtlichen siebenten Stelle ab.

Eigentlich wollte die schweizerisch-französische auch 2025 zusammenarbeiten, doch Wyssen fasste kurzfristig den Entschluss, seinen Helm an den Nagel zu hängen und Salmon, deren Mutter schon als Beifahrerin aktiv war, stand plötzlich ohne Fahrer da. Diese Chance ließ sich Kirby nicht entgehen und lockte sie in die britische Meisterschaft. Mit durchschlagendem Erfolg, denn am Ende der Saison hießen die Champions der Cup-Klasse Kirby/Salmon.

Für den Aufstieg in die höchste Spielklasse einigte er sich mit dem erfolgreichsten, noch aktiven Seitenwagen-Piloten, seinem Landsmann Tim Reeves, auf die Zusammenarbeit, weil beide davon überzeugt sind, dass die gemeinsame Nutzung der Ressourcen wechselseitig Vorteile bringt. Diese Saison finden sich ihre Namen in den Nenn- und Ergebnislisten entsprechend ihrer Sponsoren als Team «Carl Cox Motorsport und WasteParts UK».

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Mit konstant starken Leistungen sofort in die Top-10

Obwohl der Circuit Bugatti in Le Mans Neuland für ihn war, hat Kirby mit den Rängen 8 und 10 erkennen lassen, dass er das Zeug dazu hat, frischen Wind in die Szene zu bringen. Auch das fahrerisch anspruchsvolle Automotodrom in Rijeka kannte er nur aus Erzählungen, dementsprechend ambitioniert gingen Kirby und Salmon in die freien Trainingssitzungen, in denen sie sich langsam an den persönlichen Grenzbereich herantasteten.

Für das Qualifying hatte sich die Paarung einiges vorgenommen. Doch bevor es losging, war es auch schon wieder vorbei, wie er erzählte: «Nach unseren vielversprechenden Trainingsläufen in den letzten beiden Tagen hatten wir in der allerersten Runde einen Motorschaden. Da wir keine Zeit fahren konnten, reichte unsere Leistung im Training zwar aus, um am Rennen teilzunehmen, aber wir mussten vom Ende des Feldes starten.»

Bis zum elften und letzten Umlauf verlief das Rennen aus Sicht von Kirby und Salmon gut. «Innerhalb von zwei Runden haben wir uns vom Ende des Feldes auf den 13. Platz vorgekämpft und fuhren unsere bisher schnellste Zeit des Wochenendes. Wir haben unsere persönliche Bestzeit um satte 1,2 Sekunden unterboten. Weil die Gruppe vor uns bereits zu weit weg war, haben wir uns dann darauf konzentriert, unsere Streckenkenntnis zu verbessern.»

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«Es sah wirklich gut aus, bis ein einfaches Problem mit der Kraftstoffzufuhr den Motor in der letzten Runde in den Sicherheitsmodus versetzte. Obwohl wir 19 Sekunden vor unserem ersten Verfolger lagen, gelang es ihnen noch, an unserer lahmenden Maschine vorbei zu schießen und die Ziellinie vor uns zu überqueren. Nicht gerade der Rennstart, den wir uns in Kroatien erhofft hatten, aber so ist das eben im Rennsport!»

Nachdem sie das Problem bis Sonntagmittag in den Griff bekamen, lief das Hauptrennen über 18 Runden auf dem 4,168 Kilometer langen Kurs im Hinterland der malerischen Kvarner-Bucht um einiges besser. «Aus der letzten Startreihe haben wir bei heißen und schwülen Bedingungen einen brillanten neunten Platz erreicht. Somit war es doch noch ein versöhnliches Wochenende. Jetzt können wir müde, aber überglücklich nach Hause fahren.»

Ergebnis Seitenwagen-WM, Sprintrennen, Rijeka, 9. Mai

Pl.

Fahrer/Beifahrer

Gespann

Rdn.

Zeit

1.

Pekka Päivärinta/Adam Christie (FIN/GB)

ARS Yamaha

11

16:52.431

2.

Harry Payne/Kevin Rousseau (GB/F)

ARS Yamaha

11

16:56.954

3.

Sam Christie/Tom Christie (GB)

LCR Yamaha

11

17:04.711

4.

Markus Schlosser /Lucas Krieg (CH/D)

LCR Yamaha

11

17:10.586

5.

Ted Peugeot/Vincent Peugeot (F)

LCR Yamaha

11

17:11.106

6.

Todd Ellis/Emmanuelle Clément (GB/F)

LCR Yamaha

11

17:11.317

7.

Tim Reeves/Melanie Farnier (GB/F)

ARS Yamaha

11

17:18.378

8.

Bennie Streuer/Manon Vissenberg (NL)

ARS Yamaha

11

17:33.974

9.

Corey Turner/Danyon Turner (AUS)

ARS Yamaha

11

17:38.734

10.

Manuel Moreau/Alice Roba (F/B)

ARS Yamaha

11

17:40.750

11.

Markus Venus/Thomas Hofer (D/CH)

LCR Yamaha

11

17:41.848

12.

Paul Leglise/Marjorie Cescutti (F)

LCR Yamaha

11

18:16.915

13.

Kevin Cable/Yann Druet (GB/F)

LCR Yamaha

11

18:18.300

14.

Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F)

ARS Yamaha

11

18:29.832

15.

Claude Vinet/Leane Marsal (F)

LCR Yamaha

10

17:03.087

16.

Wiggert Kranenburg/Loris Charteau (NL/F)

LCR Yamaha

10

17:03.784

17.

Pierre Leguen/Leopold Rouby (F)

LCR Yamaha

10

17:04.574

18.

Raymond Leijdekkers/Océane Bataille (F)

LCR Yamaha

10

17:07.752

19.

Michael Brillault/Fabrice Deturche (F)

ARS Yamaha

10

17:11.281

20.

Ulric Brillault/Cora Marsal (F)

LCR Yamaha

10

17:52.256

Ergebnis Seitenwagen-WM, Hauptrennen, Rijeka, 10. Mai

Pl.

Fahrer/Beifahrer

Gespann

Rdn.

Zeit

1.

Pekka Päivärinta/Adam Christie (FIN/GB)

ARS Yamaha

18

27:33,859

2.

Harry Payne/Kevin Rousseau (GB/F)

ARS Yamaha

18

27:33,859

3.

Sam Christie/Tom Christie (GB)

LCR Yamaha

18

27:53.826

4.

Markus Schlosser /Lucas Krieg (CH/D)

LCR Yamaha

18

28:01.374

5.

Todd Ellis/Emmanuelle Clément (GB/F)

LCR Yamaha

18

28:03.912

6.

Bennie Streuer/Manon Vissenberg (NL)

ARS Yamaha

18

28:31.062

7.

Corey Turner/Danyon Turner (AUS)

ARS Yamaha

18

28:39.623

8.

Markus Venus/Thomas Hofer (D/CH)

LCR Yamaha

18

28:53.366

9.

Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F)

ARS Yamaha

17

27:55.234

10.

Kevin Cable/Yann Druet (GB/F)

LCR Yamaha

17

28:07.411

11.

Claude Vinet/Leane Marsal (F)

LCR Yamaha

17

28:22.204

12.

Wiggert Kranenburg/Loris Charteau (NL/F)

LCR Yamaha

17

28:22.473

13.

Pierre Leguen/Leopold Rouby (F)

LCR Yamaha

17

28:23.311

14.

Michael Brillault/Fabrice Deturche (F)

ARS Yamaha

17

28:31.113

15.

Raymond Leijdekkers/Océane Bataille (F)

LCR Yamaha

16

27:38.145

16.

Ulric Brillault/Cora Marsal (F)

LCR Yamaha

16

28:04.002

A

PaulLeglise/Marjorie Cescutti (F)

LCR Yamaha

A

Manuel Moreau/Alice Roba (F/B)

ARS Yamaha

A

Ted Peugeot/Vincent Peugeot (F)

LCR Yamaha

A

Tim Reeves/Melanie Farnier (GB/F)

ARS Yamaha

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WM-Stand nach 4 von 12 Rennen

Pl.

Team

Pkte.

1.

Harry Payne/Kevin Rousseau (GB/F)

90

2.

Pekka Päivärinta/Adam Christie (FIN/GB)

86

3.

Sam Christie/Tom Christie (GB)

68

4.

Markus Schlosser /Lucas Krieg (CH/D)

49

5.

Todd Ellis/Emmanuelle Clément (GB/F)

45

6.

Ted Peugeot/Vincent Peugeot (F)

32

7.

Tim Reeves/Melanie Farnier (GB/F)

27

8.

Markus Venus/Thomas Hofer (D/CH)

27

9.

Corey Turner/Danyon Turner (AUS)

24

10.

Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F)

23

11.

Bennie Streuer/Manon Vissenberg (NL)

20

12.

Kevin Cable/Yann Druet (GB/F)

14

13.

PaulLeglise/Marjorie Cescutti (F)

12

14.

Cyril Vinet/Gerald Vinet (F)

10

15.

Manuel Moreau/Alice Roba (F/B)

9

16.

Claude Vinet/Leane Marsal (F)

8

17.

Lewis Nicol/Clement Conil (GB/F)

5

18.

Wiggert Kranenburg/Loris Charteau (NL/F)

5

19.

Pierre Leguen/Leopold Rouby (F)

3

20.

Michael Brillault/Fabrice Deturche (F)

2

21.

Raymond Leijdekkers/Océane Bataille (F)

1

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