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Alt: «Die IDM-Saison wird schwer, das steht fest»
Florian Alt gehört sicherlich nach wie vor zu den potenziellen Titelkandidaten der IDM Superbike 2025. Doch seine Saison begann zäh und gegen die Konkurrenz muss sich der Honda-Pilot ordentlich lang machen.
IDM Superbike
Im Artikel erwähnt

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Ganz Profi gab Florian Alt in der Pause zwischen Rennen 1 und Rennen 2 in der Motorsport Arena Oschersleben fleißig Autogramme und plauderte mit Gästen in der Box. Alles, während die Mannschaft um Teamchef Jens Holzhauer im Hintergrund ordentlich am Rödeln war, denn an Alts Motorrad musste der eine Motor raus und der Ersatzmotor rein.
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Schon vor dem Start ins erste Rennen hatte Alt beim Interview mit Live-Stream-Anbieter Radio Viktoria seiner Meinung nicht hinterm Berg gehalten. Denn auch wenn Rang 2 nicht das schlechteste Ergebnis war, sah man beim Blick auf die Liste doch den Abstand von einer halben Sekunde auf Polesetter Lukas Tulovic auf der Ducati. "Ich kann das im Qualifying über eine Runde mit viel Risiko machen", beurteilte er seine Trainingszeit. "Aber Ducati und BMW haben inzwischen so viele Vorteile, da haben wir einfach keine Chance. Es wird maximal ein Podestplatz, wenn überhaupt. Ich bin schneller als letztes Jahr, das ist krass. Denn ich fahre mit dem gleiche Material wie im Vorjahr, wir haben jetzt keine neuen Teile. Ich bin happy über unsere Performance, aber gegenüber den anderen haben wir keine Chance." In Rennen 1 kam Alt nur ein paar Rundem weit, dann versagte die Honda Fireblade ihren Dienst. Alt konnte von Glück sagen, dass ihn sein Motorrad bei einem brutalen und unvermittelten Quersteher nicht abgeworfen hat. Schon nach dem Start hatte ihm der später ebenfalls mit eine Motorschaden ausgefallen Tulovic einige Meter abgenommen. "Ab dem zweiten, dritten Gang hat er so viel mehr Performance", beschrieb Alt seine Eindrücke. "Wenn seine Elektronik zum Tragen kommt, macht er Meter."
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Der Quersteher seiner Honda hatte eine ordentliche Portion Adrenalin durch Alts Adern gejagt. "Ich habe im fünfte Gang das Gas zugemacht", so sein Bericht, "der Moment war echt nicht lustig. Normalerweise nutze ich die Hinterrad-Bremse wenig. Wenn es optimal passt, braucht man die nicht. Der Quersteher kam schlagartig, ich war mir erst nicht sicher, ob Tulovic und ich uns vielleicht berührt hatten. Aber anscheinend war das Zufall. Der Ausfall in der gleichen Runde, auf dem gleichen Meter. Eben der gleich Zufall."
"Im ersten Moment war ich froh, dass ich die Situation gerettet hatte", versicherte Alt. "Optisch konnte ich auf den ersten Blick nichts sehen an der Bremse. Dann war klar, dass es ein technischer Defekt ist, ich hatte einfach viel zu viel Motorbremse. Das war echt schade. Die Saison wird schwer, das steht jetzt schon fest. Ich kann die Nachteile einfach nicht kompensieren."
Gleichzeitig betont Alt aber auch, dass er seinen Konkurrenten keinerlei Vorwürfe macht und alle nach den aktuell geltenden Regeln spielen. "Das ist alles legal", betont er, "Tulovic und sein Team machen alles richtig und gemeinsam zeigen sie die echte Performance des Motorrads. Auch BMW ist seine Sekunde schneller. Ich bin auf eine Runde auch schnell, muss das aber alles auf der Bremse machen. Laut Data Recording bin bei einer Runde 77 Meter auf dem Vorderrad gefahren. Auf die Distanz ist das nicht machbar. Das ist die Realität." In Lauf 2 holte Alt dann noch den vierten Platz und hatte im Rennen den einen oder anderen Schlagabtausch mit Ducati-Pilot Lorenzo Zanetti, der am Ende Dritter wurde. Die nächste Begegnung folgt Ende Mai auf dem Schleizer Dreieck.
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