Euro Moto Superbike
Lukas Tulovic startet Euro Moto-Mission «Titelverteidigung» mit Doppelsieg
Der Motorradmarke Ducati ist der Schweizer Marcel Brenner treugeblieben. Doch das Team Automarket AF Racing aus Polen ist neu für ihn. Beim Euro Moto Auftakt klappt die erste Bewährungsprobe.
Nach seinem Abschied aus der Supersport Weltmeisterschaft hatte sich Marcel Brenner im Vorjahr bei der IDM Supersport wieder in Form gebracht. Auf den Aufwärtstrend 2025 konnte er beim Saisonauftakt am Sachsenring in der zur Euro Moto umgetauften IDM weiter aufbauen und streckte seine Ducati-Fühler bereits Richtung Podest aus.
«Wir sind zurück aus dem Rennwochenende am Sachsenring», berichtete der Schweizer nach getaner Arbeit. «Mit einem sechsten Platz im Samstagrennen und einem vierten Platz am Sonntag ist der Saison-Start gelungen.» Anschließend lobt er die professionelle Arbeitsweise des Teams. Sein Boxennachbar Daniel Blin schaffte den Sprung aufs Podest gleich doppelt und kassierte zwei Sieger-Pokale.
«Das Team hat die herausfordernden Wetterbedingen gut eingeordnet und mir damit eine super Grundlage geboten», beschrieb Brenner die gemeinsame Arbeit. «Ich war zum ersten Mal auf dem Sachsenring unterwegs, ließ mich von den anfangs nassen Wetterbedingungen nicht verunsichern, setzte meine Erfahrungen überlegt ein und konnte bereits im ersten Rennen, bei welchem die Strecke erstmals ganz abgetrocknet war, weit vorne mitkämpfen. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden am Abend besprochen, das Setup der Ducati angepasst.»
Wir nehmen viele positive Erkenntnisse und Selbstvertrauen aus dem Wochenende mit.Marcel Brenner
«Und siehe da», freute sich auch Papa Bruno, «am Sonntag konnte sich Marcel weiter steigern. Nur ganz knapp hat es noch nicht für einen Podestplatz gereicht. Super Einsatz, bravo an Marcel und das Automarket AF Racing Team. Wir freuen uns, in drei Wochen in Brünn auf das erarbeitete Fundament aufzubauen.»
«Das Wochenende am Sachsenring war für mich ein wichtiger Schritt nach vorne», meinte Marcel Brenner selbst. «Nach den schwierigen und nassen Bedingungen am Freitag lag der Fokus zunächst darauf, die Strecke kennenzulernen. Mit jeder Session konnten wir uns steigern, was sich bereits mit Platz 4 im Qualifying gezeigt hat. In den Rennen haben wir weiter am Setup gearbeitet und besonders am Sonntag einen deutlichen Fortschritt gemacht. Mit Platz 4 im zweiten Rennen konnten wir den Rückstand zur Spitze gegenüber dem ersten Rennen klar reduzieren und die Pace in Richtung Podium zeigen. Wir nehmen viele positive Erkenntnisse und Selbstvertrauen aus dem Wochenende mit. Jetzt gilt der Fokus auf Brünn, wo wir mit dem zusätzlichen Testtag den nächsten Schritt machen wollen.»
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