Herxheim: Jörg Tebbe ist grün, blau und hat Schmerzen
Drei Tage sind seit dem schlimmen Sturz von Jörg Tebbe auf der Langbahn in Scheeßel vergangen. Obwohl er am ganzen Körper grün und blau ist, will der Dohrener den Grand Prix am Vatertag in Herxheim fahren.
"Gebrochen habe ich mir zum Glück nichts, aber am ganzen Körper starke Prellungen", erzählte Jörg Tebbe SPEEDWEEK.com vor dem GP-Training in Herxheim am Mittwochmittag. "Die größten Schwierigkeiten macht mir der Nacken, die ganze Muskulatur hat sich bei dem Sturz verspannt. Das ist so eine Art Schleudertrauma. Mit Massagen haben wir versucht das zu behandeln, damit der Nacken lockerer wird. Ich hoffe, das hat etwas gebracht. Vom Nacken bis zum Arsch ist alles grün und blau. Schmerzen sind auch noch da, wie Prellungen halt so sind."
Um 16 Uhr beginnt in Herxheim das GP-Training. "Ich probiere das heute, habe aber auch vor morgen zu fahren", hielt der 35-Jährige fest. "Um vorne mitzufahren, wird es so nicht reichen. Ich bin um jeden Punkt der reinkommt glücklich, der kann am Ende des Jahres entscheidend sein. Meine Ziele haben sich minimiert. Ich versuche jeden Punkt zu holen und das Beste aus der Geschichte zu machen. Mit meinem Speed in Scheeßel bin ich zufrieden, der Motor ist mit aber auch noch kaputt gegangen. Der Ersatz sollte ebenbürtig sein. Ich habe die Motoren von William Matthijssen, damit bin ich sehr zufrieden."
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