Moto2-Zeittraining, Phillip Island: Izan Guevara knapp vor Senna Agius
Im hitzigen Zeittraining der Moto2 auf Phillip Island wechselte die Führung mehrfach zwischen Aussie Senna Agius und WM-Verfolger Izan Guevara – mit dem besseren Ende für den Spanier. Gonzalez 8.
Sowohl im FP1 der MotoGP als auch im Zeittraining hatten mit Jack Miller und Joel Kelso jeweils Australier mit zwischenzeitlichen Bestzeiten geglänzt. Nur war es an Intact-GP-Pilot Senna Agius, weitere Taten in der Moto2 folgen zu lassen. Agius, Sieger auf Phillip Island vor einem Jahr, hatte sich mit Platz 3 im FP1 gut eingestimmt.
Bei über 40 Grad Asphalttemperatur – auf Phillip Island ein ungewöhnlich hoher Wert – war es aber zunächst wieder Pramac-Pilot Izan Guevara, der die erste Ansage machte: 1:30,444 min. Der WM-Zweite war damit nach den ersten Runden schneller als Senna Agius und Adrian Huertas, der im FP1 mit der Bestzeit geglänzt hatte.
Die Sitzung war noch jung, da mussten die Marshalls nach einem heftigen Crash von Aron Canet in Kurve 11 eingreifen. Kaum war der Spanier in Sicherheit gebracht, lag Landsmann Sergio Garcia (Gresini) in Kurve 6 und auch der WM-Vierte Dani Holgado sorgte mit seinem Crash in Kurve 10 für wenig Freunde bei der Aspar-Mannschaft. Besser lief es für Teamkollege David Alonso. Der nächstjährige Honda-LCR-MotoGP-Pilot wurde zur Halbzeit hinter Alonso Lopez auf Platz 5 gelistet.
WM-Spitzenreiter Manuel Gonzalez verbrachte die erste Hälfte mit der Abstimmung seiner Kalex, dann ging es für den bislang erfolgreichsten Moto2-Fahrer auf Position 4 nach vorne. Während die Aspar-Techniker alles gaben, um Holgado noch einmal auf die Strecke schicken zu können, wurden auf dem Kurs bereits die Zeitmesser gewetzt.
Agius, Alonso, Salac, Escrig und Gonzalez ritten erfolgreiche Attacken. Senna Agius drückte die Bestmarke auf 1:30,034 min. Damit war Guevara in Kürze von P1 auf 6 abgefallen. Dann ging Holgado wieder auf die Strecke, in der Hoffnung, sich vom gefährlichen 12. Platz weiter nach vorne zu fahren.
Antworten lieferte aber zuerst Izan Guevara. In einer starken Solo-Runde holte sich der Spanier Platz 1 zurück. Es folgten weitere Stürze, Ayumu Sasaki und Jose-Antonio Rueda sahen die Flagge im Zeittraining nicht mehr.
In seiner letzten Runde gelang Dani Holgado die Verbesserung. 1:30,320 min bedeuteten Platz 4, direkt hinter seinem Teamkollegen. An der Spitze änderte sich nichts mehr. Guevara schlug Senna Agius um 0,018 sec. Salac, Lopez, Escrig, Gonzalez, Huertas und Furusato komplettierten die Top 10, wobei der Japaner gerade einmal 0,46 s auf Guevara einbüßte. Bitter endete das Zeittraining für Ivan Ortola. Erstmals 2026 muss der MSi-Pilot nach Platz 16 ins erste Qualifying.
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