Für Fabio Di Giannantonio steht fest: Das ist ein Sechser im Lotto für KTM
Die fünf erfolgreichsten MotoGP-Fahrer 2026 sind vor den Rennen am Wochenende durch 41 Punkte getrennt. Fabio Di Giannantonio geht davon aus, dass das Pendel in Aragon zu Gunsten Ducatis ausschlägt.
Die MotoGP-WM ist ausgeglichen und hochklassig wie nie zuvor: Vor den Rennen in Aragonien am kommenden Wochenende sind die Top-5 Jorge Martin, Marco Bezzecchi, Ai Ogura (alle Aprilia), Marc Marquez und Fabio Di Giannantonio (beide Ducati) lediglich durch 41 Punkte getrennt. Inzwischen ist klar: Es ist nicht nur ein Kampf zwischen den Fahrern – wer wo wie schnell ist, hängt auch maßgeblich vom fahrbaren Untersatz ab.
Für «Diggia» sind die Gründe dafür offensichtlich: «Wir haben gesehen, dass die Aprilia erstaunlichen Grip haben, wenn der Griplevel nicht so hoch ist. Aragon hat mit den höchsten Grip aller Strecken im Kalender, deshalb glaube ich, dass es uns hier leichter von der Hand gehen wird. Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass wir uns nicht darauf fokussieren sollten, was das Papierformat sagt, sondern darauf, woran es uns in den vergangenen Rennen gemangelt hat. Wenn wir uns in diesen Bereichen verbessern können, dann führt das zu einem viel stärkeren Paket aus Fahrer und Motorrad. Jetzt ist der Moment in der Meisterschaft gekommen, um Druck auszuüben und Dinge am Bike zu versuchen, von denen wir bislang abgesehen haben. Um dadurch etwas zu erreichen, das es uns erlaubt vorne mitzukämpfen und Siegen näher zu kommen.»
Der 27-Jährige hat sich mit seinen Leistungen in dieser Saison für einen Platz in einem Werksteam empfohlen und
«Es ist großartig für die MotoGP, dass er weiterhin in der Startaufstellung steht», sagt Di Giannantonio über Marini. «Ich hatte gehofft, dass er bleibt. Denn er ist mitverantwortlich, dass ich noch in der MotoGP bin. Er hat mir durch schwierige Zeiten geholfen, wir sind Freunde. Dass er bei KTM unterschrieben hat, wird dem Werk dabei helfen, das Motorrad zu verbessern. Außerdem ist er schnell. Und er ist sehr sensibel auf dem Bike, seine Kommentare sind viel präziser als meine. Ich würde sagen, dass ich so gute Kommentare wie die meisten anderen Fahrer abgebe, aber er ist besser als ich. Deshalb kann ich viel von ihm lernen.»
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