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Jack Miller: Große Erleichterung nach starkem Freitag

MotoGP-Routinier Jack Miller steckt in der Krise. Noch ist der Australier ohne Perspektive für die Saison 2025. Doch nach einem beeindrucken ersten Trainingstag in England besserte sich die Laune der #43 dramatisch.

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Fraglos zählte KTM-Werksfahrer Jack Miller zu den Überraschungen am Freitag am Silverstone. Während manche Betrachter den vierten Platz im freien Training für einen positiven Ausreißer hielten, bestätigte "Thriller Miller" auch am Nachmittag seine gute Verfassung als auch die Konkurrenzfähigkeit der RC16. Als Fünfter war der Australier auch am Nachmittag der schnellste der vier KTM-Piloten. Dass Brad Binder als Siebter ebenfalls brillierte, bestätigte die gute Aufstellung der Werksmannschaft aus Österreich.

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Es ist lange her, dass ein derart gut gelaunter Jack Miller den Medien gegenübertrat. Einen alles entscheidenden Faktor für den starken Auftritt konnte Miller nicht ausmachen. "Tatsache ist, das Motorrad hat sich sehr ähnlich angefühlt wie bei den letzten Events am Sachsenring und in Assen. Aber möglicherweise spielt das Layout der Strecke in England eine Rolle. Fakt ist, die Piste ist so elendig lang und bietet alle möglichen Herausforderungen in der Abstimmung, dass es hier sowieso nie eine perfekte Abstimmung gibt."

In erster Instanz freute sich Jack Miller aber über die Art des Einstiegs in den Halbzeit-GP. "Es ist natürlich eine riesige Erleichterung, so in das Wochenende zu gehen. Es nimmt enorm viel Stress von uns, dass wir endlich einmal wieder bereits am Freitag sicher ins zweite Qualifying gekommen sind."

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Ein wenig wunderte sich der KTM-Athlet über die Funktionsweise seiner Michelin-Slicks. Miller: "Es war etwas kurios. Während ich an der Front sogar problemlos und ohne Probleme bei der Stabilität mit der harten Mischung fahren konnte, musste ich am Hinterrad hart mit der weichen Variante arbeiten. Erst der dritte Hinterreifen, den ich dann zum Einsatz gebracht habe, hat dann so funktioniert wie er sollte. Als das gepasst hat, habe ich es wirklich genossen auf der Strecke. Ich habe mich auf nur auf mich konzentriert – meine schnellsten Zeiten bin ich heute im aller alleine gefahren."

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Sichtlich erleichtert fügte der 29-Jährige noch dazu: "Wir beginnen jetzt eine intensive Serie von Rennen und auf dieser Art in Silverstone loszulegen, das sollte mir und dem Team mehr Zuversicht geben. Es ist noch etwas früh, aber es scheint sich zu zeigen, dass wir jetzt in einer besseren Lage sind. Ich kann mich über nichts beschweren!"

Ergebnisse MotoGP Silverstone, Zeittraining (2. August)

1. Jorge Martín (E), Ducati, 1:57,911 min

2. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,045 sec

3. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,119

4. Enea Bastianini (I), Ducati, +0,279

5. Jack Miller (AUS), KTM, +0,349

6. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,407

7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,475

8. Maverick Viñales (E), Aprilia, +0,478

9. Marco Bezzecchi (I), Ducati, +0,595

10. Marc Márquez (E), Ducati, +0,674

11. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,731

12. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,865

13. Pedro Acosta (E), KTM, +0,922

14. Alex Márquez (E), Ducati, +1,043

15. Miguel Oliveira (P), Aprilia, +1,249

16. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,362

17. Johann Zarco (F), Honda, +1,498

18. Alex Rins (E), Yamaha, +1,544

19. Luca Marini (I), Honda, +1,733

20. Augusto Fernandez (E), KTM, +1,924

21. Joan Mir (E), Honda, +2,366

22. Takaaki Nakagami (J), Honda, +2,664

23. Remy Gardner (AUS), Yamaha, +3,401

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Ergebnisse MotoGP Silverstone, FP1 (2. August):

1. Jorge Martín (E), Ducati, 1:59,383 min

2. Maverick Viñales (E), Aprilia, +0,090 sec

3. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,336

4. Jack Miller (AUS), KTM, +0,344

5. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,420

6. Enea Bastianini (I), Ducati, +0,439

7. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,447

8. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,465

9. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,480

10. Marc Márquez (E), Ducati, +0,550

11. Pedro Acosta (E), KTM, +0,669

12. Alex Márquez (E), Ducati, +0,735

13. Brad Binder (ZA), KTM, +0,797

14. Marco Bezzecchi (I), Ducati, +0,869

15. Alex Rins (E), Yamaha, +1,067

16. Takaaki Nakagami (J), Honda, +1,118

17. Miguel Oliveira (P), Aprilia, +1,119

18. Augusto Fernandez (E), KTM, +1,321

19. Johann Zarco (F), Honda, +1,316

20. Luca Marini (I), Honda, +1,328

21. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,526

22. Joan Mir (E), Honda, +1,693

23. Remy Gardner (AUS), Yamaha, +3,664

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