Marc Marquez: «Das hängt mit meinen sieben Schulter-Operationen zusammen»
Alle Konkurrenten sind sich einig: MotoGP-Champ Marc Marquez ist der Fahrer, den es in Aragon zu schlagen gilt. Der 33-Jährige betont hingegen, dass er nach wie vor körperlich nicht in Bestform ist.
Sieben Siege (2013, 2016, 2017, 2018, 2019, 2024, 2025) und sieben Pole-Positions unterstreichen, welch Gigant Marc Marquez auf der Berg-und-Tal-Strecke im Hinterland von Alcaniz ist. Dass er seit seinem Wechsel von Honda zu Ducati 2024 beide Grands Prix und Sprints in Aragon gewann, sämtliche Training-Sessions dominierte und die Piste hervorragend zum Charakter der Renner aus Borgo Panigale passt, drängt ihn noch mehr in die Favoritenrolle.
«Ich mag die Strecke, sie passt zu meinem Fahrstil», sagt Marc Marquez, der als WM-Vierter und mit 40 Punkten Rückstand auf den Führenden Jorge Martin (Aprilia) in das Wochenende geht. «Wenn ich um die Meisterschaft kämpfen möchte, dann muss ich vor den anderen ins Ziel kommen. Nach dem Sonntag in Silverstone war ich etwas aufgebracht, weil ich nicht fuhr, wie ich es kann. Jetzt bin ich aber zuversichtlich, weil ich während der zweiten Sommerpause zusätzliche Muskeln in meinem Arm aufbauen konnte. Alle meine Probleme hängen mit den sieben verschiedenen Operationen zusammen, die ich in meiner rechten Schulter hatte. Ich spüre heute keinen zusätzlichen Druck gegenüber der Vergangenheit. Letztes Jahr fiel mir das Fahren aber leichter, in Silverstone war am Freitag und Samstag, als ich 100 Prozent geben konnte, nicht mehr drin als Platz 4. Hier sollte es mit meinem linken Arm wegen der vielen Linkskurven besser gehen, die meinem Fahrstil entgegenkommen. Ich will aber auch in den folgenden Rennen konkurrenzfähig sein. Gelingt das, okay. Wenn nicht, dann lassen wir den Tag und das Rennen hinter uns.»
Seine ersten Runden im MotorLand drehte Marc 2010 während eines Tests mit der 125er. «Ich war von Beginn an schnell», grinste der siebenfache MotoGP-Champion. «Es stimmt aber auch, dass mein erstes Rennen hier in Kurve 1 zu Ende war. Ich konnte in meinem ersten Jahr also nicht gewinnen, habe das Fahren aber immer genossen, unabhängig vom Ergebnis. Es ist aber auch
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