KTM-Fahrer Pedro Acosta (3.) betont: «Wir sind noch nicht bereit!»
Pedro Acosta (KTM) blieb auch zum Auftakt des MotoGP-Events in Assen in Sachen Performance nichts schuldig. Er sprach über die Qualität seines Pakets und die speziellen Gegebenheiten in Assen.
Pedro Acosta war auch am ersten Trainingstag der MotoGP-WM in Assen einmal mehr die Speerspitze bei KTM. Der 22-jährige Red-Bull-KTM-Werksfahrer durfte sich am Ende eines hektischen Zeittrainings mit mehreren Stürzen auf dem TT Circuit die drittbeste Rundenzeit notieren lassen. Acosta verlor lediglich 0,187 Sekunden auf Bestzeithalter und WM-Leader Marco Bezzecchi und brach somit die Aprilia-Dominanz – die RS-GP-Piloten besetzten drei der ersten vier Plätze.
Acosta konnte in der absoluten Schlussphase – nach einer Unterbrechung wegen des heftigen Abflugs von Alex Marquez – seine Zeit nochmals verbessern. «Ich war nicht wirklich am Limit. Wir sind noch nicht bereit, dass wir um die Top-3 kämpfen können», stellte der Mann aus Murcia fest, der kommende Saison an der Seite von Weltmeister Marc Marquez (33) bei Ducati Lenovo fahren wird. Positiv: Neben Pedro Acosta schaffte bei KTM auch Tech3-Mann Enea Bastianini mit einer kämpferischen Leistung als Achter den direkten Einzug in das Q2 am Samstag.
Acosta forderte klar: «Wir müssen das Motorrad stabiler machen. Es geht da um die schnellen Kurven – zum Beispiel Kurve 6 oder vor Kurve 14. Im Moment wäre es haarig und schwierig, 26 Runden so zu fahren. Wenn wir uns da verbessern, haben wir einen wirklich großen Schritt gemacht. Das Motorrad wackelt dort sehr. Wir haben uns schon verbessert, es wirkte etwas normaler. Aber heute war es zeitweise sogar schwierig auf der Geraden.»
Zu den häufigen Stürzen am Freitagnachmittag gab Acosta zu bedenken: «Assen war nie die beste Strecke, was das Grip-Niveau auf dem Asphalt betrifft – und das, seit ich in dieser Meisterschaft fahre. Es ist irgendwie seltsam – in dem Bereich, wo Alex und Fermin gestürzt sind, gab es auch schon 2025 Stürze.»
Zu den technischen Problemen bei seiner KTM RC16 von Brünn sagte Acosta in der Nachbetrachtung auf seine typische Art: «Ich weiß nicht, ob das gelöst wurde. Wenn ihr mich hier ausrollen seht, dann wissen wir, dass wieder etwas schiefgelaufen ist.» Der zweifache Champion weiter: «Dieses Thema liegt nicht in meiner Hand – ich kann da gar nichts tun. Wenn man ein Rennfahrer ist, dann hat man auch keine Wahl – man muss Vertrauen haben.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




