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Der Franzose Nicolas Goyon steuert im Fahrlager die MotoGP-Mannschaft von Tech3. Vor dem Heim-Grand-Prix des Traditionsteams gab Goyon im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auch einen Ausblick auf 2027.
Die Gefühlslage beim französischen Tech3-Rennstall ist weiterhin durchmischt. Optimismus und Enttäuschungen gaben sich die Boxentür in die Hand. Während Enea Bastianini insbesondere auf dem Circuit of the Americas in den USA überzeugte und mit Platz 3 im Sprint und Rang 6 über die volle Distanz reichlich Punkte auf der KTM RC16 einfuhr, ging es auch beim Jerez-GP wieder ohne Maverick Vinales auf die Piste.
Bastianini, der beim GP von Spanien zwar vor dem WM-Vierten Pedro Acosta über die Linie fuhr, fand sich nach einem intensiven Testtag dann wieder hinter Youngster Acosta wieder. Auf die
Auch mit Blick in die weitere Zukunft stehen über der Mannschaft aus Südfrankreich größere Fragezeichen. Stand heute ist für 2027 weder eine Entscheidung zu einem Technik-Partner gefallen, noch gibt es Vereinbarungen mit MotoGP-Piloten. Zuletzt hatte
Teammanager Nico Goyon bestätigte vor dem Frankreich-GP: «Wenn wir über 2027 reden, dann bleibt das große Thema die Entscheidung, mit welchem Hersteller es weitergeht. Hiervon hängt dann auch die Verpflichtung der Fahrer ab. Ich habe mit etlichen Fahrern Gespräche gehabt. Wir wissen ja – auch wenn es alles inoffiziell ist –, welche Piloten im nächsten Jahr verfügbar sein werden. Mehrere Manager haben geäußert, dass ihre Piloten Interesse haben, bei uns zu fahren. Aber konkrete Gespräche zu führen, ohne zu wissen, mit welchem Hersteller Tech3 fährt, das ist sinnlos.»
Dennoch verriet der erfahrene Goyon seine Sicht zu einer möglichen Fahreraufstellung, auch mit Blick auf die Beförderung eines Moto2-Piloten: «Aus den Gesprächen mit unseren Testfahrern wissen wir, dass die neue MotoGP-Generation vom Fahren her etwas näher an der Moto2 liegen wird. Es macht absolut Sinn, die Moto2-Piloten auf dem Schirm zu haben. Ihre Fähigkeiten könnten 2027 mehr denn je gebraucht werden, nicht nur wegen der Erfahrung mit Pirelli-Reifen Im nächsten Jahr – muss es pauschal kein Nachteil sein, einen Rookie im Team zu haben.»
Doch alles auf die Moto2-Karte setzen, ist, wenn es nach dem Teammanager geht, auch nicht Plan A: «Tech3 hat sehr viele Erfahrungen gemacht mit Aufsteigern, gute, aber auch nicht so gute Die Saison, als wir mit den beiden Rookies Remy Gardner und Raul Fernandez fuhren, war nicht sehr positiv. Man kann es nicht pauschal sagen, denn es hängen auch andere Faktoren mit dran. Ich denke, in der gegenwärtigen Situation könnte es für Tech3 gut sein, mit einem erfahrenen MotoGP-Piloten und einem Rookie an den Start zu gehen.»
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