Matthias Walkner (KTM): «Da ist noch viel Feuer»
Red Bull-KTM-Rallye-Ass Matthias Walkner will nach seinem Crash in der Wüste von Saudi Arabien noch nicht über die konkreten Pläne für die nahe Zukunft sprechen.
Nach seinem schweren Sturz in einen Gegenhang auf der 13. Etappe und vorletzten der diesjährigen Dakar-Rallye ist Matthias Walkner seit Montag wieder zu Hause in Kuchl bei Salzburg. Der Dakar-Sieger von 2018 und dreifache Weltmeister hat bei seinem neunten Antritt bei der Dakar zum dritten Mal die Zielankunft verpasst.
Der 36-Jährige Salzburger hat sich mittlerweile gut erholt, die bangen Stunden wegen einer möglichen Wirbelsäulenverletzung haben aber Spuren hinterlassen. Walkner will sich deshalb derzeit noch nicht mit der Zukunft beschäftigen. "Der Zeitpunkt ist zu früh, um darüber zu sprechen. Erst einmal muss ich schauen, dass ich wieder gesund werde", erklärte Walkner gegenüber dem ORF Salzburg.
"Aber ich merke schon, dass da noch viel Motivation vorhanden ist. Feuer, Leidenschaft, das alles ist in mir. Am Montag habe ich dann auch erstmals Zeit gehabt, auf Social Media nachzuschauen. Die ganzen Glückwünsche, Genesungswünsche, das Mitfiebern der Menschen dort, der Zuspruch, das ist einfach überwältigend."
"Überhaupt auch noch mit den Video-Aufnahmen dazu. Ich weiß das schon sehr zu schätzen und würde das alles auch extrem vermissen."
KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer hatte nach der Zielankunft am Sonntag im Interview mit SPEEDWEEK.com erklärt, er würde das Fahrer-Line-up bei Red Bull-KTM gerne auch 2024 bei der Dakar unverändert belassen. Also mit den zweifachen Siegern Toby Price und Kevin Benavides sowie Matthias Walkner,.
In den nächsten Tagen folgen bei Walkner weitere Checks am Rücken und dem lädierten rechten Handgelenk (mit Knochenabsplitterung) bei diversen Spezialisten.
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