Raul Fernandez (Aprilia) gelassen: «Ich hatte alles unter Kontrolle!»
Der Spanier Raul Fernandez setzte auch am Freitag beim MotoGP-Zeittraining auf dem Balaton Park Circuit seinen starken Aufwärtstrend fort und sprach danach über das Vertrauen in sein Paket.
Raul Fernandez spielte auch am Freitag auf dem Balaton Circuit wieder ganz vorne bei der Musik mit. Der 25-jährige Spanier beendete mit der Trackhouse-Aprilia das wichtige Zeittraining am Nachmittag als Dritter. Damit war er sogar bester der Aprilia-Meute, die auf den Positionen 3, 5, 6 und 9 allesamt die direkte Zulassung zum Q2 am Samstag sicherstellten.
«Ich hatte alles unter Kontrolle, wir sind im Q2. Das war das erste Ziel des Wochenendes», erklärte Fernandez, der noch keinen fixen Deal für 2027 in der Tasche hat. «Ich habe mich von Beginn an in der Früh gut gefühlt. Ich habe aber aus irgendeinem Grund vor dem Beginn viel nachgedacht, da es im Vorjahr nicht gut lief hier. Aber dann lief es sehr gut – ich hatte alles gut unter Kontrolle.»
Dann berichtete Fernandez: «Mit dem ersten Medium-Reifen war es zunächst nicht wirklich optimal, ich hatte den Reifen wohl nicht richtig aufgewärmt. Nach dem Wechsel lief es dann aber wieder. Wir werden am Samstag wohl wieder den Medium-Reifen probieren. Es könnte sein, dass wir diesen dann auch im Sprint wieder verwenden. Ich bin mit dem Medium-Reifen 1:37,7 gefahren.»
«Wir dürfen auch nicht vergessen – wir haben einen sehr starken Pedro hier. Er macht den Unterschied im ersten Sektor», betonte Fernandez. «Jetzt haben wir für den Samstag somit noch zwei Aufgaben: Wir müssen uns im ersten Sektor steigern, da verlieren wir mehr oder weniger 0,4 Sekunden. Und dann müssen wir verstehen, ob wir den Medium-Reifen verwenden können im Sprint.»
Der Spanier gab zudem zu bedenken: «Das Bike hat sich stark verändert, was die Aerodynamik betrifft. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb wir hier stärker sind im Vergleich zum Vorjahr. Ich will aber gar nicht groß darüber nachdenken – all das hinter mir lassen. Wir müssen einfach daran denken, dass wir in den letzten drei Rennen stark waren – ich bin glücklich!»
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