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André Kretzer/Jens Lehnertz: Sprintsieger in Schleiz

André Kretzer/Jens Lehnertz gewannen das Sprintrennen der IDM Sidecar auf dem Schleizer Dreieck, nachdem Mike Roscher/Uwe Neubert in Führung liegend ausschieden.

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Nur zehn Seitenwagen-Teams traten zum Qualifying der IDM Sidecar auf dem Schleizer Dreieck an. Aufgrund der Terminüberschneidungen mit dem Sidecar-WM-Lauf im niederländischen Assen und dem Meisterschaftslauf der Internationalen Sidecar Trophy auf dem Red Bull Ring in Österreich wurde das eh schon sehr magere Teilnehmerfeld noch weiter ausgedünnt.

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Im Qualifying, bei dem die Teams mit heißen Temperaturen weit über 30 Grad Celsius klar kommen mussten, dominierten erwartungsgemäß die Titelfavoriten Mike Roscher/Uwe Neubert (D/D), denen mit 1:31.936 die Bestzeit gelang, und André Kretzer/Jens Lehnertz (D/D). Peter Schröder/Manuel Hirschi (CH/CH) qualifizierten sich für den dritten Startplatz.

Dieter Eilers/Michael Prudlik (D/D) beendeten das Zeittraining als Vierte vor Andreas Nussbaum/Tobias Aebischer (CH/CH), Peter Kaspar/Marcel Fries (CH/CH), Bernhard Pichler/Mario Pichler (A/A), Peter Gierlinger/Dominik Vincon (D/D), sowie den beiden Gäste-Teams Phil Croft/Sammy Nicolas (GB/GB) und Kimberley Vetter/Denise Werth (D/D), die allerdings beim Sprint nicht mehr mit von der Partie waren.

Im Sprintrennen über sieben Runden, bei dem nur noch neun Gespann-Teams antraten, schnappten sich Roscher/Neubert sofort die Führung vor Kretzer/Lehnertz, Eilers/Prudlik, Nussbaum/Aebischer und Fries/Kaspar. Einen sehr schlechten Start erwischten Schröder/Hirschi, die nun bei sengender Hitze eine Aufholjagd starten mussten.

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Für ein Sprintrennen eher untypisch, zog sich das Feld bereits in der Anfangsphase weit auseinander, nur der Kampf um den dritten Platz zwischen Eilers/Prudlik und Schröder/Hirschi blieb spannend.

Als die Positionen klar bezogen schienen, steuerten die bis dahin Führenden Roscher/Neubert in der vorletzten Runde aufgrund eines Reifenschadens die Boxen an. Damit war der Weg frei für die Tabellen-Ersten Kretzer/Lehnertz, die sich deutlich vor Eilers/Prudlik, Schröder/Hirschi, Nussbaum/Aebischer, Fries/Kaspar, Pichler/Pichler, Croft/Nicolas und Gierlinger/Vincon durchsetzen konnten.

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