Egon Müller über Angermüller: «Ein Wilderer»
Heute jährte sich zum 37. Mal der Todestag von Josef Angermüller. Der vierfache Weltmeister Egon Müller (65) kann sich noch gut an den alten Weggefährten erinnern.
Der charismatische Bayer Josef Angermüller hat am 24. April 1977 bei einem Speedway-WM-Lauf in Italien sein Leben gelassen. Zu seiner Zeit war er so beliebt wie kein anderer Bahnfahrer. Lediglich Egon Müller konnte ihn Jahre später an Popularität übertrumpfen.
"Seppi war der typische Wilderer", schmunzelte der Kieler im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Das Leben auf der Rennbahn mit den Mädels, er war immer auf der Pirsch. Ich hatte in meinem Terminbuch Rennen und Disco-Auftritte drin, bei ihm stand am Montag Diana drin, am Dienstag Gaby und am Mittwoch Monika. Er hatte was. Wenn er wohin kam, ging ein Raunen durch die Menschenmenge. Seppi war eines der größten Talente, die wir je hatten. Wäre er nicht so jämmerlich früh ausgeschieden, hätte er eine große Zukunft vor sich gehabt. Er wollte sportlichen Erfolg haben, aber das richtige Leben war für ihn eben auch sehr wichtig."
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