Jonathan Rea (3./Kawasaki) kämpfte wie ein Löwe
Wie so häufig in den vergangenen Monaten betrieb Jonathan Rea im ersten Superbike-Lauf in Portimão als Dritter Schadensbegrenzung. Am Einsatz des Kawasaki-Piloten lag es gewiss nicht.
Auf das Superbike-Meeting in Portimão ruhten die Hoffnungen von Jonathan Rea, den Rückstand auf WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati) reduzieren zu können.
Dabei hatte der sechsfache Weltmeister
"Die Superpole war unfassbar. Das Bike hatte so einen guten Grip, dass ich bis auf einen kleinen Slide in der letzten Kurve alles herausgeholt habe. In Portimão ist ein Start aus der ersten Reihe wichtig und zum Glück kam ich auch gut weg", erzählte Rea SPEEDWEEK.com. "Zu Beginn fühlte ich mich ziemlich gut mit dem Bike. Mein Team hat mir ein gutes Set-up erarbeitet und ich glaube, wir haben das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Ich glaubte, ich bin konstant und schnell, als ich aber von Álvaro überholt wurde, war er in Sektor 1 und 4 so viel schneller als ich. Ich habe wie ein Löwe gekämpft, um dran bleiben zu können."
Das Rennen wurde wegen der Verzögerungen (
"Wir hatten uns für den Reifen mit der härteren Karkasse entschieden, weil wir uns davon für die letzten Runden etwas versprochen haben", erklärte der 35-Jährige. "Als dann die Distanz gekürzt wurde, durchkreuzte das unsere Strategie. Wir wollten aber auch nichts riskieren und blieben bei unserer Wahl."
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