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In Misano beginnt die zweite Saisonhälfte der Supersport-WM 2026, zudem ist es das Heimrennen von Kawasaki Puccetti. Für Dominique Aegerter zwei wichtige Gründe, eine Schippe draufzulegen.
Zwölf Rennen hat Dominique Aegerter mit der Kawasaki ZX-6R 636 in diesem Jahr bestritten, 25 WM-Punkte sind dabei herausgesprungen. Davon zehn fuhr der 35-Jährige mit Platz 6 im ersten Lauf in Assen ein. Als der Schweizer 2021 und 2022 die Supersport-WM auf Yamaha gewann, erreichte er im Durchschnitt pro Rennen 19,89 Punkte – was für ein Unterschied.
Jeder weiß, dass der 27-fache Supersport-Sieger das Fahren nicht verlernt hat. Die ZX-6R ist jedoch nicht so konkurrenzfähig wie erwartet, ebenso ist die Rückkehr in die mittlere Kategorie mit mehr Schwierigkeiten verbunden, als sich der Rohrbacher vorgestellt hatte. Aegerter versucht erst gar nicht, die bisherige Saison schönzureden.
«Ich denke, es ist an der Zeit, bessere Ergebnisse zu erzielen. Nicht nur für mich, sondern auch aus Sicht unserer Sponsoren sowie der Journalisten wird es immer schwieriger, wenn wir Ergebnisse wie in den letzten Rennen liefern», betonte Aegerter. «Aber ich gebe weiterhin mein Bestes und hoffe sehr, dass sich die Lage an diesem Wochenende in Misano zum Besseren wendet, damit ich am Freitag, Samstag und auch am Sonntag schnell bin.»
Misano ist ein besonderes Rennwochenende. Es ist das Heimrennen seines Teams Puccetti Racing, das seit diesem Jahr den Werksauftritt von Kawasaki in der Superbike- und Supersport-Kategorie organisiert. Es ist auch für Fans aus der Schweiz ein beliebtes Meeting.
«Für mich ist es immer eine Art Heimrennen, während es für das Team definitiv das Heimrennen ist. Es ist ein schöner Ort, um dort Zeit zu verbringen, da um diese Jahreszeit schönes Wetter zu erwarten ist und viele Sponsoren mich besuchen werden, ebenso wie viele Fans aus der Schweiz, die kommen werden, um mich zu unterstützen», weiß der Kawasaki-Pilot. «Nach einem schwierigen Wochenende zuletzt in Aragón, wo wir keine Punkte geholt haben, werden wir versuchen, es besser zu machen. Ich möchte gerne konkurrenzfähiger sein und unser Potenzial zeigen.»
Ich hoffe sehr, dass ich die Kawasaki so fahren kann, wie sie gefahren werden sollte.Dominique Aegerter
Aegerters Misano-Bilanz in der Supersport-Klasse ist mit zwei Poles und vier Siegen an nur zwei Rennwochenenden außergewöhnlich. Aber frühere Erfolge sind keine Garantie für die Zukunft. « Wie immer habe ich mich zu Hause bestmöglich vorbereitet. Ich bin in guter Form und freue mich darauf, wieder auf meine Kawasaki-Supersport-Maschine zu steigen. Ich hoffe sehr, dass ich sie so fahren kann, wie sie gefahren werden sollte», grübelte der WM-17.
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