Marcel Schrötter betont: «Unmöglich, das aufzuholen»
Marcel Schrötter aus dem Team MV Agusta Reparto Corse konnte seine Enttäuschung nach einem weiteren sechsten Platz im zweiten Supersport-Rennen in Misano nicht verbergen, obwohl er alles gegeben hat.
Der Rennsonntag auf dem Misano World Circuit nahe der beliebten Urlaubsregion um Rimini an der italienischen Adriaküste begann mit einem kleinen Lichtblick für Marcel Schrötter, als er mit seiner MV Agusta F3 im Warm-up die viertschnellste Rundenzeit fuhr. Der erfahrene Bayer war sich jedoch bewusst, dass dies vor allem den Bedingungen geschuldet war und schraubte deshalb seine Erwartungen nach einem anstrengenden Rennen am Samstagnachmittag aufgrund der heißen Temperaturen für das zweite Rennen zur gleichen Zeit herunter.
Im Gegensatz zum ersten Rennen bewältigte Schrötter am Sonntagnachmittag die ersten Abschnitte nach dem Start besser und kam als Siebter aus der ersten Runde zurück. Wenige Runden später überholte er seinen Teamkollegen Bahattin Sofuoglu. Als Sechster des Rennens hatte der 31-Jährige die Spitzengruppe immer in Sichtweite, konnte den Rückstand aber nie aufholen. In der viertletzten Runde wurde das Rennen wegen eines Sturzes von Sofuoglu an der schnellsten Stelle abgebrochen.
"Das Wochenende in Misano war bei weitem nicht so, wie wir es erwartet hatten", hielt Schrötter fest. "Wenn man in jedem Rennen um das Podium und letztlich um die Meisterschaft kämpfen will, dann waren wir in jeder Situation zu weit weg. Nur das Warm-up war einigermaßen gut. Bei den kühleren Bedingungen hatten wir Fortschritte gemacht. Aber bei heißen Temperaturen fehlt uns etwas. Abgesehen davon begann das Wochenende mit einem komplizierten Freitag. Zuerst zwang uns ein Problem zu einem längeren Boxenstopp und dann passierte die
Vor den Rennen in Misano lag Schrötter als WM-Vierter lediglich zwei Punkte hinter dem Führenden. Da Adrian Huertas (Aruba Ducati) beide Läufe gewann, hat sich der Rückstand des Deutschen auf 32 Zähler erhöht.
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