Sieger Domi Aegerter: Katastrophenstart ausgebügelt
Obwohl er den Start im ersten Supersport-WM-Lauf in Navarra total verpatzte, gewann Dominique Aegerter (Ten Kate Yamaha) im elften Rennen zum siebten Mal. In der Gesamtwertung liegt er jetzt 42 Punkte voraus.
In der Superpole hat sich Dominique Aegerter mit der Fabelzeit 1:39,924 min die Pole-Position gesichert, der Schweizer fuhr über 6/10 sec schneller als Manuel Gonzalez (ParkinGO Yamaha) auf Platz 2.
Domi hatte einen schlechten Start und kam nur als Sechster aus der ersten Runde zurück. Ab der achten Runde hing er dem Führenden Steven Odendaal (Bardahl Evan Bros Yamaha) am Hinterrad, in Runde 12 von 20 übernahm er die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.
Aegerter kam 4,425 sec vor dem Zweiten Odendaal ins Ziel und feierte im elften Rennen seinen siebten Sieg; den Vorsprung in der Gesamtwertung hat der 30-Jährige gegenüber dem Südafrikaner auf 42 Punkte ausgebaut.
"Ein großartiges Rennen", grinste Domi. "Ich war anfänglich nur Sechster und hatte einige schöne Kämpfe. Es war nicht so einfach, nach vorne zu kommen. Aber ich wusste, dass ich die Pace habe um wegzufahren, wenn ich alleine bin. Also habe ich geschaut, dass ich mich an die Spitze setze. Alle im Team haben sehr hart gearbeitet, Dank an sie, dass wir hier vorher beim Testen waren. Es war sehr heiß, das macht es anstrengend."
"Im zweiten Rennen werde ich versuchen einen besseren Start zu machen und wieder 100 Prozent geben", versprach der WM-Leader, der normal zu den Schnellstartern gehört. "Ich will früher in Führung gehen, auf der Bremse am Limit zu überholen, ist immer herausfordernd. Aber auch die anderen sind schnell, das ist eine Weltmeisterschaft."
Aegerter hat dieses Jahr eine besonders schwere Aufgabe zu bewältigen: Weil er zusätzlich im MotoE-Weltcup fährt und der Vertrag mit dem Intact-Team Priorität hat, wird der Schweizer die Supersport-Rennen Mitte September in Barcelona wegen der Terminüberschneidung mit Misano verpassen. Davor ist noch der SSP-Event in Magny-Cours, idealerweise will der Yamaha-Pilot danach über 50 Punkte Vorsprung haben, um trotz Abstinenz in Katalonien WM-Leader zu bleiben.
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