Toto Wolff: Darum ist Lewis Hamilton Top-Verdiener

Von Andreas Reiners
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton liefert Geschichten, sorgt für den gewissen Glamour-Faktor. Man sollte den Brite aber nicht auf den Roten Teppich reduzieren, sagt sein Chef.

Bei Lewis Hamilton geht es nie nur um das Sportliche. Der Brite bedient auch die andere Seite des Sports, die Glitzerwelt. Man sieht den dreimaligen Champion auf den Roten Teppichen dieser Welt, bei Fashion Shows oder in den sozialen Netzwerken, die er ebenfalls fleißig bedient.

Typisch für ihn: Sein neues Nasen-Piercing und seine neuen Tattoos waren in Barcelona natürlich auch ein Gesprächsthema. Vor rund drei Wochen hatte er die Idee dazu. Heraus kamen besagtes Piercing sowie ein Tattoo auf dem Unterarm («Loyalty») und im Nacken («God is love»). Die gute Nachricht: Er hat noch reichlich Platz: «Mein ganzer Arm ist noch frei, meine Beine und meine Bauchmuskeln», sagte er formula1.com.

Hamilton ist aber mehr als das bloße Entertainment außerhalb der Strecke, stellte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff klar. «Die Leute träumen, wenn sie denken, dass die Fashion Shows sein Hauptding seien», sagte Wolff «iNews».

«Er ist nicht nur der beste Rennfahrer im Moment, sondern auch eine interessante Persönlichkeit. Er liefert eine Menge Geschichten. Um angehimmelt zu werden, muss man Drama liefern, und er liefert das alles. Er ist ebenso ein Medien-Phänomen wie auch ein exzellenter Rennfahrer», sagte Wolff, der sich auch von Hamiltons ersten Fahrten in Barcelona begeistert zeigte. «Das sind die Tage, wenn du weißt, warum er in diesem Auto sitzt und warum er der bestbezahlte Fahrer ist.»

Hamilton liefert tatsächlich und ist nicht umsonst der «Rockstar» der Königsklasse. Seine Duelle mit seinem ehemaligen Teamkollegen Nico Rosberg sind schon jetzt unvergessen, sowohl auf, als auch abseits der Strecke. Man kann davon halten, was man will, sie haben der Formel 1 die Schlagzeilen beschert.

Wie geht er damit um? «Du bist verloren, wenn du an deinen eigenen Hype glaubst», sagte Hamilton. Er habe das bislang gut hinbekommen. Bislang sei er nicht abgehoben. «Und wenn ich nis jetzt geschafft habe, wird mir das auch nicht mehr passieren», sagte er und lachte. Zu Beginn jeder Saison denkt er darüber nach, wo er herkommt. Hinzu kommen die Leute, die ihn umgeben: «Ich stelle sicher, dass ich mit großartigen, geerdeten Leuten zusammen bin, die mir die Dinge ins Gesicht sagen.»

Dass ihn die Leute mit Glamour und Roten Teppichen in Verbindung bringen, sieht er sogar als Vorteil, wenn er mal mit der Formel 1 aufhört. «So ziemlich die meisten Fahrer werden mit dem Cockpit in Verbindung gebracht, aber sobald sie auf dem Roten Teppich sind, weiß niemand wer sie sind. Deshalb enden viele erneut im Fahrerlager. Ich habe Pläne, etwas ganz anderes zu machen», sagte Hamilton.

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