Philipp Öttl: «Neue Kalex ist sehr reifenschonend»

Von Matthias Dubach
Moto3
Nach dem zweitägigen Test auf der Kalex-KTM des Jahrgangs 2014 konnte Moto3-Pilot ein zufriedenes Fazit ziehen. Nun geht es wieder nach Valencia.

Am zweiten Tag auf der neuen Kalex-KTM für 2014 belegte Philipp Öttl unter den sieben Moto3-Piloten beim Jerez-Test den fünften Platz. «Es ist sehr positiv verlaufen, wir haben viele Sachen ausprobiert. Wir haben am zweiten Tag einfach das Programm vom ersten Tag fortgesetzt. Ich denke, wir haben die guten Bedingungen am Morgen ziemlich gut ausgenutzt. Nachher ist es zum Schluss ein wenig windig geworden. Aber unser Motorrad ist gut. Speziell aufgefallen ist uns, dass das Motorrad sehr reifenschonend ist. Das ist sehr positiv. Wenn es so bleibt, würde uns das in den Rennen helfen», erklärte der Bayer, der als erster und einziger Pilot das neue Motorrad aus Bobingen bekam.

Bei der Rundenzeit konnte der 17-Jährige das am Vortag gesetzte Ziel erreichen, indem er mit 1:47,939 min die 1:48er Grenze knackte. «Bei den Zeiten sind wir 0,1 sec schneller geworden, das war okay. Es war nicht atemberaubend, aber es war in Ordnung. Heute verschlechterte sich die Piste im Laufe des Tages nicht so stark wie am Donnerstag. Aber der Wind ist dafür mehr ausgekommen, es hat sich etwas ausgeglichen.»

Das Interwetten-Team nutzte die beiden Tage in Andalusien, um die Kalex intensiv unter die Lupe zu nehmen. «Um das Bike besser zu verstehen, haben wir nochmals wieder viel ausprobiert», meinte Öttl. Das Team reist nun wieder zurück nach Valencia, am Ort des GP-Finales findet am Montag nochmals ein eintägiger Privattest mit verschiedenen Moto2- und Moto3-Teams statt.

«Wir gehen jetzt noch nach Valencia, dann machen wir mit der Arbeit weiter. Speziell in Valencia haben wir einen guten Vergleich, weil wir dort erst vor einer Woche gefahren sind. Ich hoffe schon, dass wir mit diesem Motorrad gleich schnell oder schneller sind. Dann könnten wir beruhigt in die Winterpause gehen», hoffte Öttl auf einen guten Abschluss des sehr erfolgreichen Rookie-Jahres mit 34 Punkten und WM-Rang 18.

Jerez-Test, Freitag 15. November, Moto2

1. Tom Lüthi (CH), Suter, 1:42,046 min (62 Runden)
2. Esteve Rabat (E), Kalex, 1:42,285 (69)
3. Jordi Torres (E), Suter, 1:42,691 (46)
4. Takaaki Nakagami (J), Kalex, 1:42,868 (58)
5. Xavier Siméon (B), Suter, 1:42,912 (77)
6. Nico Terol (E), Suter, 1:42,974 (65)
7. Sam Lowes (GB), Speed-UP, 1:42,981 (85)
8. Sandro Cortese (D), Kalex, 1:43,047 (48)
9. Mika Kallio (FIN), Kalex, 1:43,190 (64)
10. Louis Rossi (F), Kalex, 1:43,428 (68)
11. Johann Zarco (F), Suter, 1:43,451 (66)
12. Julián Simón (E), Kalex, 1:43,636 (70)
13. Franco Morbidelli (I), Suter, 1:43,709 (55)
14. Marcel Schrötter (D), Tech3, 1:43,880 (87)
15. Alex Mariñelarena (E), Tech3, 1:44,053 (25)
16. Maverick Viñales (E), Kalex, 1:44,228 (96)
17. Josh Herrin (USA), Suter, 1:44,391 (57)
18. Luis Salom (E), Kalex, 1:44,565 (81)
19. Jonas Folger (D), Kalex, 1:44,593 (60)
20. Axel Pons (E), Kalex, 1:44,696 (70)
21. Lorenzo Baldassarri (I), Suter, 1:44,785 (53)
22. Alessandro Nocco (I), Speed-Up, 1:44,965 (18)
23. Anthony West (AUS), Speed-Up, 1:45,024 (46)
24. Azlan Shah (MAL), Kalex, 1:45,461 (54)
25. Roberto Locatelli (I), Kalex, 1:46,981 (32)

Keine Zeiten gemeldet: Loris Capirossi (Speed-Up), Simone Corsi und Mattia Pasini (beide FTR).

Moto3

1. Jack Miller (AUS), KTM, 1:47,290 min (54 Runden)
2. Danny Kent (GB), KTM, 1:47,692 (75)
3. Karel Hanika (CZ), KTM, 1:47,781 (55)
4. Niklas Ajo (FIN), KTM, 1:47,876 (58)
5. Philipp Öttl (D), Kalex-KTM, 1:47,939 (44)
6. Arthur Sissis (AUS), Mahindra, 1:48,574 (49)
7. Miguel Oliveira (P), Mahindra, 1:49,079 (4) 

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